Werbung und Identität im multikulturellen Raum

Der Werbediskurs in Luxemburg. Ein kommunikationswissenschaftlicher Beitrag

Luxemburg ist ein multikultureller und mehrsprachiger Kleinstaat. Dort wirksame Werbung zu entwickeln, ist ein komplexer Vorgang. Zum ersten Mal werden in diesem Buch Rahmenbedingungen und Gestaltungselemente des Luxemburger Werbediskurses umfassend diskutiert und analysiert. Ausgehend von Jürgen Links Interdiskurs- und Normalismustheorie gibt die Untersuchung wichtige Hinweise auf die grundsätzliche Beziehung zwischen Werbung, Multikulturalität und kollektiven Identitäten und bietet so eine innovative Form der Anwendung literaturwissenschaftlicher Theorien auf kommunikationswissenschaftliche Kontexte.

32,80 € *

2011-12-12, 324 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1988-1

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Sebastian Reddeker

Sebastian Reddeker, luxemburgischer Handelsverband »Confédération Luxembourgeoise du Commerce« (clc), Luxemburg

... mit Sebastian Reddeker

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Ich denke, weil es sich zwar speziell mit Luxemburg und dem dortigen Werbediskurs beschäftigt, aber dennoch in den Aussagen darüber hinaus geht. Der Mikrokosmos im Großherzogtum bietet eine absolut faszinierende Laborsituation und schnell ist klar, dass man von Luxemburg als ›Europa im Kleinformat‹ viel lernen kann - auch mit Blick auf Werbekommunikation und Identitätsdiskussionen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Es zeigt, wie wichtig Werbekommunikation für die alltägliche Identitätsarbeit geworden ist und wie der gesamte Werbediskurs die kulturellen Eigenheiten eines Landes in sich vereint. Besonders im multikulturellen Raum hat Werbung leicht Wirkungsprobleme. In meinem Buch zeige ich, worin diese begründet liegen und wie sie gelöst werden können. Werbung ist als Teil des Alltagsdiskurses eine wichtige Quelle kollektiver Assoziation.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die dahinterstehende Untersuchung ist konsequent interdisziplinär orientiert, was heutzutage absolut bedeutsam ist. Die interdiskurstheoretische Konzeption der Arbeit ermöglicht zudem, die Aspekte Werbediskurs, Identität und Multikulturalität zusammenzuführen. Damit werden Themen in Beziehung zueinander gesetzt, die zwar separat viel diskutiert wurden, aber eben selten kombiniert – allein schon aus forschungspraktischen Gründen nicht. Luxemburg hat da allerdings als Forschungsfeld enorme Vorteile.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Einerseits mit jenen Experten, die ich schon im Rahmen meiner empirischen Untersuchung befragt habe. Teilweise ist dies schon geschehen, und es haben sich dabei erfreulicherweise viele neue Aspekte ergeben, die Grundlage weiterer spannender Forschungsprojekte sein könnten. Andererseits aber auch mit jenen, die in anderen Ländern an ›Nation‹- oder ›Region Branding‹-Projekten arbeiten. Diese ›offizielle‹ Identitätsarbeit ist absolut spannend.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Luxemburg kennenlernen und dabei europäische beziehungsweise multikulturelle Probleme verstehen – ich denke, das trifft es.

Autor_in(nen)
Sebastian Reddeker
Buchtitel
Werbung und Identität im multikulturellen Raum Der Werbediskurs in Luxemburg. Ein kommunikationswissenschaftlicher Beitrag
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
324
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-1988-1
DOI
10.14361/transcript.9783839419885
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD JFC DSB
BISAC-Code
SOC052000 SOC022000 LIT004170
THEMA-Code
JBCT JBCC DSB
Erscheinungsdatum
2011-12-12
Auflage
1
Themen
Medien
Adressaten
Medienwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Soziologie, Germanistik, Literaturwissenschaft, Luxemburgistik, Werbe- und Kommunikationsfachleute sowie die an Luxemburg interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Werbung, Luxemburg, Multikulturalität, Mehrsprachigkeit, Interdiskurstheorie, Medien, Medienästhetik, Interkulturalität, Germanistik, Allgemeine Literaturwissenschaft, Medienwissenschaft

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