Niels Penke (Hg.)

Der skandinavische Horrorfilm

Kultur- und ästhetikgeschichtliche Perspektiven

Dieser Band unternimmt erstmals den Versuch, die Geschichte des skandinavischen Horrorfilms schlaglichtartig zu beleuchten. Die Beiträge untersuchen epochemachende Filme und Regisseure in ihren soziokulturellen und ästhetischen Zusammenhängen. Durch eine komparatistische Perspektive lassen sich die Emotionalisierungsstrategien und landesspezifischen Traditionen des skandinavischen Horrors im internationalen Kontext nachvollziehen.

Die Beiträge reichen thematisch von Victor Sjöström über Carl Theodor Dreyer und Ingmar Bergman bis zu den jüngsten Erfolgen »Dead Snow« und »So finster die Nacht« (»Låt den rätte komma in«).

Mit Beiträgen von Andreas Jacke und Sophie Wennerscheid, Daniel Kehlmann, Anna Mamar, Niels Penke, Sabine Planka, Petra Schrackmann, Benjamin Ryan Schwartz, Hauke Seven, Marcus Stiglegger, Matthias Teichert und Judith Wassiltschenko.

32,80 € *

2012-12-14, 320 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2001-6

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Niels Penke

Niels Penke, Universität Göttingen, Deutschland

... mit Niels Penke

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Weil es zum jetzigen Zeitpunkt das einzige Buch ist, das sich mit skandinavischen Horrorfilmen befasst.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Es zeigt auf überschaubarem Raum eine überraschende Vielfalt. Sowohl was die Ästhetiken und Thematiken der Filme als auch deren Implikationen angeht. Das oftmals – zu recht – als konservativ und reaktionär bekannte Horrorgenre zeigt sich in Skandinavien deutlich feinfühliger und kritischer.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Ich denke, dass es eher dazu geeignet sein könnte, Debatten in einigen Bereichen erst einmal zu eröffnen als sich in bereits laufende Diskussionen einzuschalten. Viele Filme werden überhaupt zum ersten Mal aus einer wissenschaftlichen Perspektive betrachtet.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit den Filmschaffenden und Vertreter/-innen der Institutionen, die darin kritisiert werden.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Manche Monster können nicht getötet werden – aber Analyse und Dekonstruktion können ihnen den Schrecken nehmen.

»›Der skandinavische Horrorfilm‹ zeichnet [...] ein umfassendes, interessantes und informatives Bild seines Titelthemas und zeigt, dass sich selbst in trivial erscheinenden Werken eine Tiefe verbergen kann, die sie, wenn offengelegt, in ein gänzlich anderes Licht rückt.«
Rashid Ben Dhiab, LitLog, das Göttinger eMagazin für Literatur, Kultur und Wissenschaft, 6 (2014)
»Der Band [ist] ein wesentlicher Beitrag zur aktuellen Transnational Cinema Theory.
Ein Buch, das sowohl Leser anspricht, die sich kritisch mit dem Horrorgenre auseinandersetzen wollen, als auch Studenten und ausgebildete Akademiker der Kultur- und Filmwissenschaften, da es noch weitgehend unberührtes Terrain betritt.«
Max Pechmann, FILM und BUCH, 3 (2013)
»Empfehlenswert.«
Hans Helmut Prinzler, www.hhprinzler.de, 28.02.2013
Besprochen in:

www.bokas.de, 58 (2012)
Autor_in(nen)
Niels Penke (Hg.)
Buchtitel
Der skandinavische Horrorfilm Kultur- und ästhetikgeschichtliche Perspektiven
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
320
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2001-6
DOI
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD APFA
BISAC-Code
PER004030
THEMA-Code
JBCT ATF
Erscheinungsdatum
2012-12-14
Auflage
1
Themen
Film
Adressaten
Film-, Medien- und Literaturwissenschaft, Skandinavistik sowie die cineastisch interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Film, Horror, Skandinavien, Literaturverfilmung, Mediengeschichte, Medienästhetik, Medienwissenschaft

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