Das Figurativ der Vagabondage

Kulturanalysen mobiler Lebensweisen

Was haben konkrete Gruppen wie Juden, Roma und Jenische mit Touristen, Hobos oder Migranten gemeinsam? Sie alle sind unterwegs, sie »vagabundieren« – lassen sich also metaphorisch als Vagabunden fassen.

Die Beiträge in diesem Band füllen das Figurativ der Vagabondage, verstanden als Faszinosum und zugleich Antipode der Ordnung, aus interdisziplinärer Perspektive mit konkreten Beispielen. Diskurse und Repräsentationen, aber auch das Gewordensein aktueller Vorstellungen stehen im Zentrum des Interesses. Es zeigt sich: Der Vagabund ist eine krisenhafte Figur, die die Umbrüche der Gesellschaft, wie sie an den Rändern der Kultur stattfinden, aufzuzeigen vermag.

26,80 € *

2012-10-18, 280 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2057-3

Sofort versandfertig,
Lieferzeit 3-5 Werktage innerhalb Deutschlands

Preise inkl. Mehrwertsteuer. Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands, für Ausnahmen siehe Details.

Mengenrabatt

Weiterempfehlen

Johanna Rolshoven

Johanna Rolshoven, Karl-Franzens-Universität Graz, Graz, Österreich

Maria Maierhofer

Maria Maierhofer, Universität Graz, Österreich

... mit Johanna Rolshoven und Maria Maierhofer

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Das Buch leistet einen kritischen Beitrag zum Nachdenken über mobile Lebensweise und gesellschaftliche Ausgrenzung. Es ist ein Plädoyer für ein ›Jedermannsrecht‹ des Aufenthaltes auf dieser Welt.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Der Band eröffnet Einsichten in mobile Lebens-, Handlungs- und Denkweisen und ihre ausgrenzenden Zuschreibungen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Das Buch ist ein kulturwissenschaftlicher Beitrag zur internationalen und interdisziplinären Mobilitätenforschung.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren? Mit den Autoren/-innen und mit den Bevölkerungsgruppen, von denen die Rede ist: mit Jenischen und Roma, mit Tramps und Obdachlosen, (E)Migranten/-innen, Pendlern/-innen, Reisenden.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Das »Figurativ der Vagabondage« richtet einen kulturanalytischen Blick auf das Zusammenwirken von Alltagskultur, gesellschaftlicher Repräsentationen und ihre systemische Funktionalität; es verdankt sich einer vagabundierenden kulturwissenschaftlichen Methodologie.

»Der Ansammlung verschiedener Zugänge, Perspektiven, Materialien in diesem Band ist das Prinzip des ergebnisoffenen Umherschweifens eigen [...]. Dem wohnt ein Potenzial für Unerwartetes, für überraschende Begegnungen mit Historischem, Literarischem, Autobiografischem inne.«
Ina Merkel, Zeitschrift für Volkskunde, 109/2 (2013)
Besprochen in:

Deutschlandfunk, 22.10.2012, Cordula Echterhoff
www.austria-lexikon.at, 1 (2013)
terra cognita, 22 (2013)
Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde (2013), Burkhart Lauterbach
Augsburger Volkskundliche Nachrichten, 1/36 (2013), Marion Einsiedler
Autor_in(nen)
Johanna Rolshoven / Maria Maierhofer (Hg.)
Buchtitel
Das Figurativ der Vagabondage Kulturanalysen mobiler Lebensweisen
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
280
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2057-3
DOI
Warengruppe
1753
BIC-Code
JHMC JFC JFFN
BISAC-Code
SOC002010 SOC022000 SOC007000
THEMA-Code
JHMC JBCC JBFH
Erscheinungsdatum
2012-10-18
Auflage
1
Themen
Kultur, Migration
Adressaten
Volkskunde, Kulturanthropologie, Ethnologie, Soziologie, Geschichte, Jüdische Studien, Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft, Religionswissenschaft
Schlagworte
Vagabondage, Kulturanalyse, Mobile Lebenswelt, Mobilitäten, Migration, Nomaden, Kultur, Kulturanthropologie, Kulturtheorie, Globalisierung

Unsere Website verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen bereitzustellen.

Datenschutzerklärung