Das intermediale Gemäldezitat

Zur literarischen Rezeption von Vermeer und Caravaggio

Zahlreiche zeitgenössische Texte und Romane beschäftigen sich mit den realen sowie fiktiven Gemälden der beiden Malerpersönlichkeiten Vermeer und Caravaggio.

Mit dem »intermedialen Gemäldezitat« entwickelt Andrea Ch. Berger in diesem Buch ein theoretisches Konzept, das zur systematischen Analyse der unterschiedlichen Verweismöglichkeiten, die die künstlerischen Charakteristika dieser beiden Maler für literarische Texte ermöglichen, fruchtbar gemacht werden kann. Damit schreibt sich die Studie nicht nur in die Intermedialitäts- und die Bild-Text-Diskussion ein, sondern ergänzt diese auch um ein theoretisches Instrumentarium für weitere Untersuchungen.

35,80 € *

2012-07-19, 266 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2069-6

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Andrea Ch. Berger

Andrea Ch. Berger, Österreich

... mit Andrea Ch. Berger

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Das Buch stellt mit dem Begriff des intermedialen Gemäldezitats erstmals ein Modell vor, das in seiner Definition und Anwendbarkeit nicht nur aus literaturwissenschaftlicher Sicht zu neuen Erkenntnissen in Hinblick auf intermediale Bezugnahmen von Literatur und bildender Kunst führt, sondern auch aus einem kunsthistorischen Blickwinkel neue Impulse für die zukünftige Beschäftigung und Analyse von Gemäldezitaten bringt.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Vor dem Hintergrund der Intermedialitätstheorien und Bild-Text-Diskussionen wird ein Blickwinkel auf die Wechselbeziehung von Erzählliteratur und Malerei eingenommen, der das kontaktgebende Medium stärker als bisherige Studien mit einbezieht. Die Konzentration auf zwei konträre Künstler und deren spezifische Gemäldekonzeption gibt einen klar definierten Rahmen für die Veranschaulichung der theoretischen Definition vor und lässt somit die gewonnenen Erkenntnisse konkreterzusammenführen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die Studie schließt sich der Intermedialitätsforschung an, fasst entscheidende Ergebnisse der historisch gewachsenen Bild-Text-Debatte zusammen, ergänzt diese mit aktuellen Überlegungen zum Zitatbegriff und stellt unter Berücksichtigung kunsthistorischer Aspekte den Begriff des intermedialen Gemäldezitats vor, der über den im Buch vorgestellten Rahmen hinaus Anknüpfungspunkte (z.B. für Gemälde-Film-Verhältnisse) und Operationalisierbarkeit in Hinblick auf Bild- und Narrationsformen verspricht.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit allen, die sich für das Wechselverhältnis von Literatur und Kunst interessieren sowie mit Kunstinteressierten, die sich mit den Werken von Vermeer und Caravaggio beschäftigen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Ein Buch über die Möglichkeiten der intermedialen Zitation.

Autor_in(nen)
Andrea Ch. Berger
Buchtitel
Das intermediale Gemäldezitat Zur literarischen Rezeption von Vermeer und Caravaggio
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
266
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2069-6
DOI
Warengruppe
1566
BIC-Code
DSB ACQB
BISAC-Code
LIT004200 ART015090 LIT000000
THEMA-Code
DSB AGA
Erscheinungsdatum
2012-07-19
Auflage
1
Themen
Literatur, Kunst
Adressaten
Literaturwissenschaft, Kunstwissenschaft, Romanistik, Kulturwissenschaft, Komparatistik, Medienwissenschaft
Schlagworte
Intermedialität, Bildende Kunst und Literatur, Zitat, Jan Vermeer, Michelangelo Merisi Da Caravaggio, Literatur, Kunst, Italienische Literatur, Kunst des Barock, Allgemeine Literaturwissenschaft, Romanistik, Literaturwissenschaft

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