Tarkowskijs Gehirn

Über das Kino als Ort der Konversion

Inspiriert von Andrej Tarkowskijs Filmkunst versucht dieses Buch, das Kino der Moderne als Ort einer Konversion von Subjektivität lesbar zu machen – als Ort, wo die Akteure des Films wie auch die Rezipienten des Kinos eine »Mutation« durchlaufen, eine radikale Verwandlung ihres Selbst- und Weltverhältnisses. Motive wie Melancholie, Langeweile, Leiden an Zeit und Erschöpfung gelten dabei als Vorzeichen eines »schwachen Subjekts«.

Michael Mayer macht Gilles Deleuzes Begriff des Zeit-Bildes als praktische Kategorie erkennbar, bei der die Spezifik des Filmbildes auf das »schwache Vermögen« seiner Wahrnehmbarkeit verweist – und er zeigt: Diese Wahrnehmung ist die der Passibilität.

25,99 € *

27. März 2014, 266 Seiten
ISBN: 978-3-8394-2070-6
Dateigröße: 3.99 MB

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Michael Mayer

Michael Mayer, Universität Potsdam, Deutschland

Besprochen in:

GMK-Newsletter, 2 (2013)
Neue Zürcher Zeitung, 22.01.2014, Alexandra Stäheli
Autor_in(nen)
Michael Mayer
Buchtitel
Tarkowskijs Gehirn Über das Kino als Ort der Konversion
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
266
Ausstattung
13 SW-Abbildungen, 8 Farbabbildungen
ISBN
978-3-8394-2070-6
DOI
10.14361/transcript.9783839420706
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD APFA AFKV
BISAC-Code
PER004030 ART057000
THEMA-Code
JBCT ATF AFKV
Erscheinungsdatum
27. März 2014
Themen
Film
Adressaten
Philosophie, Theologie, Kultur-, Film- und Medienwissenschaft, Psychologie, Literaturwissenschaft
Schlagworte
Passibilität, Diskonjunktion, Possibilität, Schwaches Subjekt, Melancholie, Zeit-Bild, Kino, Andrej Tarkowskij, Gilles Deleuze, Film, Medienkunst, Medienphilosophie, Medienwissenschaft

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