Kindermuseen

Strategien und Methoden eines aktuellen Museumstyps

Mittlerweile haben sich auch in Deutschland Kinder- und Jugendmuseen etabliert, deren Arbeit von unterschiedlichen Strategien und Methoden geprägt ist. Die Besonderheiten der kulturellen Handlungsräume werden in diesem Band im Hinblick auf ihre Methoden und Ausstellungspraxis vorgestellt und in Bezug auf die Anforderungen der Wissensgesellschaft kritisch reflektiert. Die Beiträge beleuchten erstmals das Arbeitsfeld »Kindermuseum« aus kulturwissenschaftlicher, lerntheoretischer, gestalterischer und raumtheoretischer Perspektive und gewähren Einblicke in die jeweiligen kuratorischen Ansätze und Profile.

Das Buch ist für die Aus- und Fortbildung im Bereich Kulturmanagement und Museumspädagogik sowie zur Konzeption von interaktiven Ausstellungen geeignet.

Inhalt

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 8
  3. Einleitung

    Seiten 9 - 22
  4. Den Blick verändern

    Seiten 25 - 38
  5. Rhetorik des Kreativen

    Seiten 39 - 50
  6. Kreativität - Erläuterungen zu einem unscharfen Anforderungsprofil der Gegenwartskultur. Ein Gespräch mit Andreas Reckwitz

    Seiten 51 - 56
  7. Learning by Doing

    Seiten 57 - 68
  8. Sehen, Lernen, Wissen - TO SEE IS TO KNOW?

    Seiten 69 - 78
  9. Reflexionen zur Entwicklung partizipativer Ausstellungen zum Thema Spiel

    Seiten 79 - 92
  10. Partizipation in Ausstellungen für Kinder und Jugendliche

    Seiten 93 - 102
  11. Sieben Fragen zur Gestaltung. Beantwortet von Ursula Gillmann Gestellt von Cornelia Brüninghaus-Knubel und Yvonne Leonard

    Seiten 103 - 112
  12. Zwischen Wolkenkuckucksheim und Raumlabor

    Seiten 113 - 126
  13. Der Kleinkinderbereich »Licht und Luft« im KL!CK Kindermuseum in Hamburg

    Seiten 129 - 136
  14. Kindermuseum auch für Erwachsene?

    Seiten 137 - 142
  15. Nicht ohne einander

    Seiten 143 - 152
  16. Erwachsenwerden ist nicht schwer ?

    Seiten 153 - 160
  17. Themen wagen im Kindermuseum - Sag, was war die DDR?

    Seiten 161 - 166
  18. Kinder- und Jugendmuseen - Orte für nachhaltige Bildungsarbeit?

    Seiten 167 - 176
  19. Wenn die Besucher ins Zentrum treten

    Seiten 177 - 186
  20. Neues Universum Berlin: Kinder willkommen!

    Seiten 187 - 194
  21. Sammlungen im Kindermuseum

    Seiten 195 - 200
  22. miraculum - das kleine Wunder in Ostfriesland

    Seiten 201 - 208
  23. Zwischen Bildungsanspruch, Unterhaltungserwartung und der Suche nach einer besseren Welt

    Seiten 209 - 220
  24. Kindermuseen in Deutschland

    Seiten 223 - 230
  25. Initiative Kindermuseum

    Seiten 231 - 242
  26. Kinder und Museum

    Seiten 243 - 252
  27. Backmatter

    Seiten 268 - 270
Mehr
27,80 € *

2012-10-02, 272 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2078-8

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Yvonne Leonard

Yvonne Leonard, Bundesverband Deutscher Kinder- und Jugendmuseen und Neues Universum Kindermuseum Berlin e.V., Deutschland

... mit Yvonne Leonhard

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Das Buch fragt nach den Potenzialen kindermusealer Räume und ihren spezifischen Lernarrangements. In der gerade erst entfachten Diskussion wird eine neue Perspektive aufgerissen, deren Intention auch ein Plädoyer für mehr Kindheit heute ist. Die kindermusealen Lernwelten bergen Möglichkeiten des Agierens, die nicht unmittelbar an Effekte und Techniken gebunden sind und gewinnt so jene Freiräume des intelligenten Zeitvertreibs zurück, die ihre Besonderheit auszeichnen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Die Ausstellungspraktiken der Kindermuseen werden der Analyse unterzogen und in ihrer Verschiedenheit exemplarisch belegt. Damit gewinnt die Diskussion, die sich gegenwärtig eher auf Deskription konzentriert, eine erste theoretische Ausrichtung. Vorschläge und Hintergrundmaterial für die beginnende Theoriediskussion des Kuratierens von Kinderausstellungen fließen in museale Vermittlungspraktiken ein, wie die Fragen nach der Konjunktur des Kreativen oder nach einer Architektur des Unvorhersehbaren.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

In der gegenwärtigen Diskussion über Qualitätsstandards der kulturellen Bildung werden Perspektiven aufgezeigt, um die Bedeutung von Wissen und dessen Arrangements in musealen Räumen für Kinder neu auszurichten. Interaktionsmuster werden hinterfragt, um Methoden des Kuratierens zur Diskussion zu stellen. Dabei geraten Transformationsmodelle ebenso in das Blickfeld der Diskussion wie Lernarrangements. Beide weisen eine wissenschaftliche Lücke auf, deren Potenziale oftmals ungenutzt bleiben.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Natascha Adamowsky und Gottfried Korff.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Das erste Buch über Methoden des Kuratierens in Kindermuseen, das die ganze Bandbreite, die Visionen und Potenziale dieses Museumstyps abbildet.

»Mit der Aufsatzsammlung [wird] zum ersten Mal der Typus Kindermuseum komplex aufgearbeitet.«
Mitteilungen, 1 (2015)
»In einem [...] Fundus an Informationen, Positionen und Perspektiven liegt der große Gewinn dieser Lektüre.«
Sabina Leßmann, Standbein Spielbein, 4 (2013)
»Eine anregende Lektüre insgesamt, auch als Einstieg in das Thema Kinder im Museum.«
museums.brief, 2 (2012)
Besprochen in:

www.lehrerbibliothek.de, 2 (2013), Oliver Neumann
Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde (2013), Esther Gajek
museum heute, 44 (2013), Hannelore Kunz-Ott
Autor_in(nen)
Yvonne Leonard (Hg.)
Buchtitel
Kindermuseen Strategien und Methoden eines aktuellen Museumstyps
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
272
Ausstattung
kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN
978-3-8376-2078-8
DOI
Warengruppe
1581
BIC-Code
GM JNA KJM
BISAC-Code
ART059000 EDU040000 BUS041000
THEMA-Code
GLZ JNA KJM
Erscheinungsdatum
2012-10-02
Auflage
1
Themen
Bildung, Museum, Kulturmanagement
Adressaten
Kulturwissenschaften, Kulturmanagement, Museologie, Museumswissenschaften, Kunstgeschichte sowie die museumspädagogische Praxis
Schlagworte
Kindermuseum, Museologie, Museumspädagogik, Interaktive Ausstellung, Ausstellungspraxis, Wissenstransfer Von Objekten und Räumen, Museum, Bildung, Kulturmanagement, Kulturelle Bildung, Kunstpädagogik

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