Kino der Blinden

Figurationen des Nichtwissens bei David Lynch

Die Filme von David Lynch führen immer wieder an die Grenzen des Erkennens und des Wissens. Anders als im klassischen Kino werden die filmische Repräsentation und Rezeption gestört, um kinematographische Konventionen und die Möglichkeitsbedingungen des Mediums auf die Probe zu stellen. Die Beiträge des Bandes erörtern daher das Problem des Nichtwissens in Lynchs »Kino der Blinden«. Sie fragen nach seiner dekonstruktiven Arbeit an der optisch-akustischen Medialität des Films, nach narrativen und hermeneutischen Leerstellen, nach der Travestie von Genregesetzen und nach der Darstellung des Monströsen, der Gewalt und des Wahnsinns. In Analysen von »Eraserhead« bis zu »Inland Empire« werfen sie so den Blick auf eine Ästhetik der Blindheit und des Nichtwissens und beschreiben diese in ihren film- und kulturgeschichtlichen Zusammenhängen.

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2012-10-11, 302 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2086-3

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Achim Geisenhanslüke

Achim Geisenhanslüke, Goethe-Universität Frankfurt a.M., Deutschland

Rasmus Overthun

Rasmus Overthun, Berlin, Deutschland

Besprochen in:

GMK-Newsletter, 1 (2013)
GMK-Newsletter, 4 (2013)
MEDIENwissenschaft, 4 (2013), Dominik Orth
Skug, 94 (2013), Marietta Steinhart
Autor_in(nen)
Achim Geisenhanslüke / Rasmus Overthun (Hg.)
Buchtitel
Kino der Blinden Figurationen des Nichtwissens bei David Lynch
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
302
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2086-3
DOI
10.14361/transcript.9783839420867
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD APFA DSB
BISAC-Code
PER004030 LIT000000 LIT004120
THEMA-Code
JBCT ATF DSB
Erscheinungsdatum
2012-10-11
Auflage
1
Themen
Film, Literatur
Adressaten
Literaturwissenschaft, Film- und Theaterwissenschaft, Medienwissenschaft, Philosophie sowie die an David Lynch interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Film, David Lynch, Medien, Kultur, Nichtwissen, Literatur, Allgemeine Literaturwissenschaft, Anglistik, Medienwissenschaft

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