Leerstellen transmedial

Auslassungsphänomene als narrative Strategie in Film und Fernsehen

Durch die intensive Beschäftigung mit unzuverlässigem und komplexem Erzählen haben narratologische Konzepte in den vergangenen Jahren in der Film- und Fernsehwissenschaft an Popularität gewonnen. Nadine Dablé widmet sich einem bisher blind gebliebenen Fleck dieser audiovisuellen Narratologie: den Leerstellen. Dadurch rückt gerade das in den Blick, was fehlt, was unausgesprochen bleibt oder explizit verweigert wird. In einer deutlichen Modernisierung und Erweiterung der literaturwissenschaftlichen Leerstellentheorie beleuchtet die Studie vielfältige Auslassungsphänomene auf ihre transmediale erzählstrategische Verwendung hin.

29,80 € *

2012-08-13, 242 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2118-1

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Nadine Dablé

Nadine Dablé, Leuphana Universität Lüneburg, Deutschland

... mit Nadine Dablé

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Das Buch schließt an aktuelle Diskurse an und beschäftigt sich mit einem dabei bisher wenig berücksichtigten Phänomen. Das allgemeine Interesse an narratologischen Strukturen verdient einen genaueren Blick auf diese einzelnen Einflussfaktoren und Aspekte, die für die vieldiskutierte Komplexität verantwortlich zeichnen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Buch greift einen Aspekt auf, der bisher in den aktuellen Diskursen um das unzuverlässige oder komplexe Erzählen wenig beachtet wurde und nimmt diesen sehr intensiv in den Blickpunkt. Auslassungsphänomene können sehr vielfältige Formen annehmen und unterschiedlichste Funktionen für die Narration erfüllen. Diese theoretisch aufzuarbeiten und darzustellen war das Ziel meines Buches.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Auslassungsphänomene sind ein wesentliches Mittel des Erzählens, die in den letzten Jahren im Rahmen neuer narrativer Möglichkeiten und Formen an Bedeutung noch gewonnen haben. Diesen aktuellen Phänomenen begegnet die Narratologie aus vielfältigen Perspektiven und mit unterschiedlichen Begrifflichkeiten und Konzepten. Der Blick auf die Leerstellen kann hier vielleicht sogar ein verbindendes Element zwischen den unterschiedlichen Diskursen um neue narrative Strategien darstellen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit allen, die sich für das Thema interessieren.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Leerstellen sind solche Stellen, die ein bedeutungsrelevantes Fehlen markieren, wodurch Informationen vorenthalten werden, die zur Herstellung der Bedeutung notwendig sind.

Autor_in(nen)
Nadine Dablé
Buchtitel
Leerstellen transmedial Auslassungsphänomene als narrative Strategie in Film und Fernsehen
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
242
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-2118-1
DOI
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD APFA DSB JFDT APT
BISAC-Code
PER004030 LIT000000 PER010030
THEMA-Code
JBCT ATF DSB JBCT2
Erscheinungsdatum
2012-08-13
Auflage
1
Themen
Fernsehen, Literatur, Film
Adressaten
Filmwissenschaft, Fernsehwissenschaft, Literaturwissenschaft, Medienwissenschaft
Schlagworte
Film, Medien, Erzähltheorie, Narratologie, Fernsehen, Literatur, Allgemeine Literaturwissenschaft, Medienästhetik, Medienwissenschaft

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