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2013-12-19, 264 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2171-6

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Ronald Hartz

Ronald Hartz, Universität Leicester, Leicester, Großbritannien

Matthias Rätzer

Matthias Rätzer,Technische Universität Chemnitz, Chemnitz, Deutschland

... mit Ronald Hartz und Matthias Rätzer

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Mit Foucault die Welt ein wenig zum Tanzen zu bringen, erscheint uns immer noch als eine reizvolle Aufgabe. Wenn Organisationen zudem die mächtigen Akteure der Moderne sind, ist gerade hier die Foucault'sche Optik angebracht.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Die Auseinandersetzung mit Organisationen scheint auf den ersten Blick eine konzeptionelle Leerstelle im Foucault'schen Werk zu sein. Gleichwohl sind sie in Gestalt der Psychiatrie, der Justiz oder des Strafvollzugs omnipräsent. Inwiefern und in welcher auch empirisch fundierten Art man nach Foucault eine kritische Organisationsforschung betreiben kann, darauf richtet sich der Großteil der im Buch versammelten Beiträge.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die Autorinnen und Autoren greifen neuere Entwicklungen der Foucault-Rezeption auf. Anschlüsse finden sich unter anderem an das Dispositivkonzept, die Studien zur Gouvernementalität und an den Heterotopiebegriff. Sie erweitern die bestehenden Debatten, insofern nach der spezifischen organisationalen Translation und Ausformung von Rationalitäten, Wissen und Macht gefragt wird.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Gerne mit Akteuren in ›forschungsfremden‹ Organisationen, welche eine eher praktische Perspektive einnehmen. Uns würde interessieren, ob Sie sich in den Befunden wiederfinden und ob diese gestatten, etwas erfahrbar und damit (auch) veränderbar zu machen. Darüber hinaus natürlich ebenso mit Kritikerinnen und Kritikern des Buches aus verschiedenen Kontexten.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Der Band zeigt Perspektiven einer (kritischen) Analyse von Organisationen im Anschluss an Foucault auf.

»Der Sammelband eignet sich als Lektüre für Organisationssoziologen und ist darüber hinaus für Organisationsforscher aus anderen Disziplinen von Interesse, die ernsthaft nach Perspektiven suchen, die ihnen die Werke Michel Foucaults bieten können.«
Anton Hahne, www.socialnet.de, 11.09.2014
»Im Sinne Foucaults leisten die AutorInnen mit ihren Texten einen Beitrag zur Rekonstruktion und somit zur Entunterwerfung. Ein empfehlenswertes Buch abseits des Mainstreams.«
Walter Schuster, ÖVS News, 3 (2014)
Besprochen in:

Die berufsbildende Schule, 68/6 (2016), Ina Herrmann
Autor_in(nen)
Ronald Hartz / Matthias Rätzer (Hg.)
Buchtitel
Organisationsforschung nach Foucault Macht – Diskurs – Widerstand
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
264
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2171-6
DOI
Warengruppe
1724
BIC-Code
KJU JHB JHBA
BISAC-Code
BUS085000 SOC026000
THEMA-Code
KJU JHB JHBA
Erscheinungsdatum
2013-12-19
Auflage
1
Themen
Gesellschaft, Wirtschaft
Adressaten
Sozialwissenschaften, Organisationssoziologie, Betriebswirtschaftslehre, Philosophie
Schlagworte
Foucault, Organisation, Gouvernementalität, Diskurs, Widerstand, Gesellschaft, Wirtschaft, Organisationssoziologie, Wirtschaftssoziologie, Soziologische Theorie, Neoliberalismus, Soziologie

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