Geschlechtergerechtigkeit durch Demokratisierung?

Transformationen und Restaurationen von Genderverhältnissen in der islamischen Welt

Das Buch hinterfragt die These, dass Demokratisierungen in der islamischen Welt per se zu Geschlechtergerechtigkeit führen, und zeigt, welche politischen, religiösen und kulturellen Faktoren bei Transformationen von Geschlechterordnungen bedeutsam werden. Dabei werden die arabischen Staaten, in denen die »Arabellion« erfolgreich war (Ägypten, Tunesien), mit anderen verglichen, in denen die Machtverhältnisse nicht (Saudi-Arabien, Kuwait, Syrien) oder nur minimal verändert wurden (Jemen, Jordanien). In die Untersuchung werden auch Länder einbezogen, in denen ausländische Interventionen einen Regimewechsel einleiteten (Irak, Afghanistan), in denen eine Revolution bereits mehr als ein Jahrzehnt zurückliegt (Indonesien), erfolglos war (Iran) oder gar nicht stattfand, da das Regime bereits demokratisch verfasst ist (Indien).

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2013-05-13, 324 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2173-0

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Susanne Schröter

Susanne Schröter, Goethe-Universität Frankfurt a.M., Deutschland

»Auch wenn die nicht vorhersehbare Entwicklung in manchen der im Buch behandelten Länder die Zukunftsaussichten völlig verändert hat, bieten die Beiträge wertvolle analytische Hintergrundinformationen, die weit über Genderfragen hinausgehen.«
Liselotte Abid, Wiener Zeitschrift für die Kunde des Morgenlandes, 105 (2015)
»Eine spannende Analyse.«
Newsletter Gleichberechtigung und Vernetzung e.V., 12 (2013)
»Die Fallbeispiele machen klar, dass Islam nicht gleich Islam ist und Forderungen nach mehr Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern kulturspezifisch bleiben.«
Bernadette Schausberger, WeiberDiwan, Herbst (2013)
»Die vielfältigen Argumente und Aspekte zur Situation der Geschlechtergerechtigkeit in der islamischen Welt, wie sie im Tagungsband [...] differenziert diskutiert und gewertet werden, machen deutlich, dass es bei der Bewertung von Transformations- und Restaurationsprozessen Auf und Abs, Für und Widers, Positives und Negatives gibt. Sie zu kennen und zu bedenken ist sowohl als individuelle, wie lokal- und global-gesellschaftliche Herausforderung zu verstehen.«
Jos Schnurer, www.socialnet.de, 28.08.2013
»Die Grundlinien der für den europäischen Diskurs oft so undurchsichtigen Gemengelage aus Frauenbewegung, Islam, Demokratiebewegung und Antikolonialismus [werden] anschaulich erklärt.«
Florian Geisler, Portal für Politikwissenschaft, 22.08.2013
Besprochen in:

www.literaturkritik.de, 21.08.2013, Rolf Löchel
CGC aktuell, 1 (2013)
UniReport, 06.12.2013
Orient, 1 (2014), Lara Merizian
Autor_in(nen)
Susanne Schröter (Hg.)
Buchtitel
Geschlechtergerechtigkeit durch Demokratisierung? Transformationen und Restaurationen von Genderverhältnissen in der islamischen Welt
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
324
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2173-0
DOI
10.14361/transcript.9783839421734
Warengruppe
1726
BIC-Code
JFSJ JPHV JFSR2
BISAC-Code
SOC032000 POL007000 SOC049000
THEMA-Code
JBSF JPHV QRPP
Erscheinungsdatum
2013-05-13
Auflage
1
Themen
Postkolonialismus, Islam, Geschlecht, Politik
Adressaten
Sozial- und Kulturwissenschaften, Regionalwissenschaften sowie die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Islam, Gender, Demokratisierung, Islamismus, Arabischer Frühling, Geschlecht, Politik, Gender Studies, Demokratie, Islamwissenschaft, Postkolonialismus, Soziologie

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