Vater, Mutter, Kind werden

Eine posthumanistische Ethnographie der Schwangerschaft

Wie werden Menschen Eltern? Warum ist die Kernfamilie das häufigste Ergebnis der Transition zur Elternschaft? Cornelia Schadlers Ethnographie zeigt deutlich, dass das Eltern-Werden nicht auf einzelne Ereignisse reduziert werden kann, sondern das Ergebnis einer Vielzahl alltäglicher (Mikro-)Praktiken ist, die unterschiedlichste menschliche und nicht-menschliche Teilnehmer_innen umfassen. Ihr von gegenwärtigen Theorieentwicklungen des feministischen Posthumanismus und Neomaterialismus beeinflusster Blick eröffnet, wie Subjekte als Eltern und Kinder figuriert werden, die Teil von heteronormativen und heteromateriellen Lebensgemeinschaften sind.

Inhalt

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  3. Vorwort und Danksagung

    Seiten 7 - 10
  4. 1 Einleitung

    Seiten 13 - 16
  5. 2 Lebenskontexte

    Seiten 17 - 28
  6. 3 Transformationen am Übergang zur Elternschaft

    Seiten 29 - 38
  7. 4 Die posthumanistische Welt und der posthumanistische Mensch

    Seiten 41 - 56
  8. 5 Becoming With als Forschungsprogramm

    Seiten 57 - 60
  9. 6 Empirische Forschungsfragen, Erhebungsmethoden, Auswertungsmethoden und Sampling

    Seiten 63 - 70
  10. 7 Wissen erlangen

    Seiten 75 - 96
  11. 8 Basteln

    Seiten 97 - 114
  12. 9 Herstellung von Evidenz über die Schwangerschaft

    Seiten 115 - 132
  13. 10 Risiko Schwangerschaft

    Seiten 133 - 146
  14. 11 Der Prozess der »Vielleichtheit« der Schwangerschaft

    Seiten 147 - 162
  15. 12 Öffentlich und offiziell schwanger

    Seiten 163 - 176
  16. 13 Körperlich-geistig Eltern werden

    Seiten 179 - 200
  17. 14 Mädchen- oder Buben-Eltern werden

    Seiten 201 - 206
  18. 15 Buben- und Mädchenwelten schaffen

    Seiten 207 - 214
  19. 16 »In der Farbe mit diesen Rädern«

    Seiten 215 - 234
  20. 17 Soziale Kontakte, Paarbeziehung und Kommunikation mit dem Fötus

    Seiten 235 - 248
  21. 18 »Hier werden Sie nicht entbunden«

    Seiten 249 - 260
  22. 19 Die Geburt

    Seiten 261 - 274
  23. 20 Elternwerden mit Bürokratie

    Seiten 275 - 282
  24. 21 Die Praktiken und Partizipierenden am Übergang zur Elternschaft

    Seiten 285 - 286
  25. 22 Den Übergang zum Übergang machen

    Seiten 287 - 298
  26. 23 Subjektwerdung durch die (De-)Figuration von Trennlinien

    Seiten 299 - 310
  27. 24 Subjekttransformation

    Seiten 311 - 316
  28. 25 Heteromaterialität und der Stil der Retraditionalisierungsprozesse

    Seiten 317 - 322
  29. 26 Schlussworte und Ausblick

    Seiten 323 - 324
  30. Literatur

    Seiten 325 - 340
  31. Backmatter

    Seiten 341 - 342
Mehr
32,80 € *

2013-02-15, 342 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2275-1

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Cornelia Schadler

Cornelia Schadler, Universität Wien, Österreich

»Die Dissertation bietet [...] Ansatzpunkte für weitere Forschung zu den Praktiken am Übergang zur Elternschaft.«
Sarah Maria Büsing/Katja Schaeffer, Soziologische Revue, 37 (2014)
»Die vorliegende Arbeit [kann] besonders im Hinblick auf die Rolle der Männer in einem relativ langen Prozess des Vater Werdens empfohlen werden.«
Bircan Kocabas, www.socialnet.de, 30.10.2013
Besprochen in:

Dr. med. Mabuse, 7/8 (2013)
Das Argument, 311 (2015), Iris Nowak
Autor_in(nen)
Cornelia Schadler
Buchtitel
Vater, Mutter, Kind werden Eine posthumanistische Ethnographie der Schwangerschaft
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
342
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2275-1
DOI
Warengruppe
1729
BIC-Code
JHBK JFSJ
BISAC-Code
SOC026010 SOC022000 SOC032000
THEMA-Code
JHBK JBSF
Erscheinungsdatum
2013-02-15
Auflage
1
Themen
Familie, Geschlecht, Körper
Adressaten
Soziologie, Gender Studies, Science and Technology Studies, Philosophie, Familienforschung, Sozialanthropologie
Schlagworte
Schwangerschaft, Elternschaft, Kernfamilie, Posthumanismus, New Materialism, Heteronormativität, Familie, Körper, Gender, Familiensoziologie, Gender Studies, Kulturwissenschaft, Soziologie

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