Künstler. Ein Report

Porträts und Gespräche zur Kulturpolitik

Kunst wird von kreativen Menschen geschaffen. Mit ihren Angeboten an Ausdrucksformen zur gesellschaftlichen Selbstvergewisserung agieren Künstler in einem komplexen Handlungsrahmen zwischen Staat, Markt und Zivilgesellschaft. Dieses Buch enthält Porträts und Gespräche, in denen Filme- und Theatermacher, Autoren, Musiker und Bildende Künstler selbst zu Wort kommen. Sie gewähren Einblicke in Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen, nehmen Stellung zum kulturpolitischen Anspruch und zur Wirklichkeit der Kunstförderung und markieren Eckpunkte einer zukünftigen Künstlerverträglichkeitsklausel bei allen politischen Entscheidungen. Denn Kunst kostet – und die Arbeit der Künstler sollte dem Kulturstaat kostbar sein.

24,80 € *

2013-02-26, 302 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2287-4

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Wolfgang Schneider

Wolfgang Schneider, Department of Cultural Policy, University of Hildesheim, Germany

... mit Wolfgang Schneider

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Die Relevanz des Buches beruht auf der Bedeutung von Künstlern für unsere Gesellschaft, denn sie sind die Protagonisten, sie reflektieren die eigenen Arbeitsumstände und sie kritisieren die kulturpolitischen Verhältnisse. Das Buch versteht sich damit als Fortsetzung des Reports zur sozialen und wirtschaftlichen Lage von Künstlern aus den 1970er Jahren, der zur gesellschaftlichen Anerkennung von Kulturschaffenden geführt hat.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Entscheidend ist, dass die Künstler in eigener Sache zu Wort kommen. Die einzelnen Gespräche mit ihnen und ihre Porträts geben einen Einblick in die Lebenswelt von Künstlern zwischen Kunst, Politik, Medien, Markt und Gesellschaft. Es geht um nichts Geringeres als um die Rolle von Kunst und

Künstler in der heutigen Zeit.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die soziale und wirtschaftliche Lage von Künstlern wird dokumentiert. Das trägt dazu bei, in derzeitigen sozial- und kulturwissenschaftlichen Diskussionen Antworten zu finden auf die Frage,

welche Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, um den kulturellen Herausforderungen einer Gesellschaft gerecht zu werden. Das Buch liefert somit die Grundlage für die Auseinandersetzung mit einer konzeptionell gedachten Kulturpolitik, die Künstler entscheidend berücksichtigt.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Letztlich geht es um zwei Seiten derselben Medaille. Gerne würde ich deshalb mit Kommunalpolitikern über Künstlerförderung sprechen und mit Künstlern über kulturpolitisches Engagement. Und am besten treffen sich beide Parteien zur gemeinsamen Diskussion.

5. Ihr Buch in einem Satz:

In Gesprächen mit und Porträts von Künstlern zeichnet das Buch ein aktuelles Bild ihrer Arbeits- und Lebenssituation und deutet auf notwendige kulturpolitische Konsequenzen.

»[Das Buch] sei allen empfohlen, die auch nur ansatzweise daran interessiert sind, zu erfahren, unter welchen Bedingungen heutzutage Musik, Bildende Kunst, Literatur, Theater- und Filmarbeit auf lokaler, regionaler, zum Teil auch auf nationaler Ebene wirklich entsteht. Vor allem den Mitarbeitern von Kulturämtern und -büros sowie den Mitgliedern von Fördergremien und Preisjurys und auch Sponsoren, Förderern und Gönnern regionaler Kultur sei die Lektüre nachdrücklich ans Herz gelegt.«
Dennis Schütz, http://www.dennisschuetze.de/blog, 20.01.2014
Besprochen in:

Die Künstlergilde, 1 (2013)
kultur politik, 2 (2013), Ulla Windheuser-Schwarz
Autor_in(nen)
Wolfgang Schneider (Hg.)
Buchtitel
Künstler. Ein Report Porträts und Gespräche zur Kulturpolitik
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
302
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2287-4
DOI
10.14361/transcript.9783839422878
Warengruppe
1731
BIC-Code
JPQB KNT KJM
BISAC-Code
POL038000 BUS007000 BUS041000
THEMA-Code
JPQB KNT KJM
Erscheinungsdatum
2013-02-26
Auflage
1
Themen
Kultur, Kulturmanagement, Politik, Kunst
Adressaten
Kunst- und Kulturwissenschaften, Kultursoziologie sowie Praktiker_innen im Bereich der Kulturpolitik und -förderung
Schlagworte
Künstler, Kultur, Kulturpolitik, Kulturwissenschaften, Kulturvermittlung, (Bildende) Kunst, Musik, Literatur, Theater, Film, Kunst, Politik, Kulturwirtschaft, Kulturmanagement

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