Mit Herz und Auge

Liebe im sowjetischen Film und in der Literatur

Anhand von Beispielen aus dem Film und der Literatur zwischen den späten 1950er bis Anfang der 1990er Jahre geht Natalia Borisova dem Wandel des sowjetischen Liebescodes nach. Drei »Problemstellen« des Codes werden analysiert: das Verbot der Liebe zum Feind, das Fehlen der Grenze zwischen Intimität und Öffentlichkeit sowie das Gebot der Herrscherliebe – der Liebe zum Staat und seinen Repräsentanten. In der Auseinandersetzung mit diesen drei Aspekten eröffnet sich für die sowjetische Liebe, so zeigt die Studie, allmählich ein Raum der Intimität – und so wird aus dem Medium, das eine intime Bindung an den Herrscher und die Macht herstellen sollte, schließlich ein Pfad der Individualisierung und der Identitätssuche.

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2013-02-08, 264 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2295-9

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Natalia Borisova

Natalia Borisova, Universität Konstanz, Deutschland

Besprochen in:
GMK-Newsletter, 4 (2013)
Autor_in(nen)
Natalia Borisova
Buchtitel
Mit Herz und Auge Liebe im sowjetischen Film und in der Literatur
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
264
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2295-9
DOI
10.14361/transcript.9783839422953
Warengruppe
1568
BIC-Code
DSB JFD APFA JFC
BISAC-Code
LIT004110 PER004030 SOC022000
THEMA-Code
DSB JBCT ATF JBCC
Erscheinungsdatum
2013-02-08
Auflage
1
Themen
Film, Literatur
Adressaten
Literaturwissenschaft, Slavistik, Osteuropa-Studien, Kulturwissenschaft, Soziologie
Schlagworte
Film, Literatur, Liebe, Sowjetunion, Intimität, Öffentlichkeit, Staatssozialismus, Herrschaft, Individualisierung, Slavistik, Cultural Studies, Allgemeine Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaft

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