Funktionen und Formen

Architekturtheorie der Moderne

Über das Verhältnis von Formen und Funktionen in der Architektur wird seit dem 18. Jahrhundert facettenreich und kontrovers gestritten. In der Klassischen Moderne, den 1960er Jahren und der Postmoderne finden die Funktionalismusdebatten immer neue Höhepunkte und leben heute in den Theorien der Informationsgesellschaft wieder auf.

Dieses Grundlagenwerk vermittelt einen Überblick über die verschiedenen Form-Funktion-Diskurse in der Architektur. Schwerpunkte bilden, neben anderen, die Theorien von Carlo Lodoli, Gottfried Semper, Louis Sullivan, Frank Lloyd Wright, Hannes Meyer, Adolf Behne, CIAM, Jane Jacobs, Robert Venturi, Charles Jencks und Manuel Castells.

34,99 € *

2014-07-10, 282 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2315-4

Sofort versandfertig,
Lieferzeit 3-5 Werktage innerhalb Deutschlands

Preise inkl. Mehrwertsteuer. Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands, für Ausnahmen siehe Details.

Mengenrabatt

Weiterempfehlen

Ute Poerschke

Ute Poerschke, Pennsylvania State University, USA

... mit Ute Poerschke

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Dieses Buch stellt die Diskussion über das Verhältnis von Funktion und Form in der Architektur dar. Eine solche Übersicht wird schon seit Jahrzehnten nachgefragt.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Es behandelt nicht nur Aufstieg und Scheitern des Funktionalismus im 20. Jahrhundert, sondern zeigt seine bis ins 18. Jahrhundert zurückreichenden Wurzeln auf und erörtert seine Relevanz im heutigen Architekturdiskurs.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Im Zeitalter der Informationsgesellschaft, der Globalisierung und der Umweltbewegungen klaffen Funktionalisierung und Formalisierung der Architektur wieder von Neuem auseinander. Sollte oder kann man hier gegensteuern?

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit allen, die sich schon einmal gefragt haben, was eigentlich der Ausspruch ›form follows function‹ bedeutet.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Das Buch gibt einen Überblick über die wichtigsten Funktion-Form-Diskussionen in der Architektur seit 1750 und bis heute.

»Der Autorin [gelingt] die Entstehung und Etablierung, die Weiterentwicklung und Umdeutung des Funktionsbegriffs übersichtlich und eindrücklich darzustellen.
Als besonders positiv ist [...] die Fülle an originalem und zugleich in deutscher Übersetzung vorliegendem Textmaterial hervorzuheben, mit dem eine Textsammlung geschaffen wurde, die derart in der Literatur noch fehlte.«
Chris Däne, www.sehepunkte.de, 16/4 (2016)
»Poerschkes Funktionsbegriff [ist] schlüssig und die Abarbeitung der zahlreichen Deutungen und Wendungen der Architekturgeschichte in Form der postulierten Intervalle gelingt. Ein Schlüsselthema der Architektur wird mit erstaunlicher Selbstverständlichkeit neu beleuchtet. Die Relevanz des Buches steht somit außer Frage.«
Magnus Griesbeck, GAM., 11 (2015)
Besprochen in:
www.frei04-publizistik.de, 45 (2014)
Stadt und Raum, 6 (2014)
Fraunhofer IRB, 11 (2014)
Autor_in(nen)
Ute Poerschke
Buchtitel
Funktionen und Formen Architekturtheorie der Moderne
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
282
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-2315-4
DOI
Warengruppe
1584
BIC-Code
AM AK
BISAC-Code
ARC010000 DES008000
THEMA-Code
AM AK
Erscheinungsdatum
2014-07-10
Auflage
1
Themen
Architektur
Adressaten
Architektur, Design, Kunst, Kulturwissenschaften, Philosophie, Geschichte
Schlagworte
Architekturtheorie, Moderne, Ästhetik, Funktionalismus, Funktion, Form, Design, Architektur

Unsere Website verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen bereitzustellen.

Datenschutzerklärung