Warum wir mögen, was wir essen

Eine Studie zur Sozialisation der Ernährung

Wieso mögen wir, was wir essen? Wer lädt was auf seinen Teller und aus welchem Grund? Wie bildet und verändert sich Geschmack im Lebenslauf und welche Rolle spielen Lebensabschnitte in der Ernährungssozialisation? – Das sind Fragen, auf die Simon Reitmeier Antworten sucht.

Auch der Zeitgeist der Ernährung wird hinterfragt: Ist der gute und nachhaltige Genuss eine moralische Wende in der Ernährungskultur oder doch nur Distinktionsmittel einer privilegierten Elite? Das Buch spricht nicht nur Akademiker an, sondern jeden, der ein Interesse daran hat, den Themenkomplex Ernährung zu durchleuchten und besser zu verstehen.

36,80 € *

2013-05-07, 392 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2335-2

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Simon Reitmeier

Simon Reitmeier, Slow Food Arche-Kommission und Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) Kulmbach, Deutschland

... mit Simon Reitmeier

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Kochbücher, Ratgeber zu Diäten und über gesunde Ernährung – davon gibt es unzählige und die meisten davon bieten einen nur eindimensionalen Blick auf ein Thema, welches gerade durch seine Vielfältigkeit so interessant ist. In meinem Buch nehme ich die verschiedensten Blickwinkel ein, um das Thema Ernährung von allen Seiten zu beleuchten. Einige Leser werden nach Genuss dieses Buches ihre persönliche Einstellung und Überzeugung bzgl. Essen und Trinken nicht ändern. Aber die meisten Leser werden sie überdenken.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Ernährung wird oft darauf reduziert, was wie in unserem Topf landet. Welche Rolle dabei unser Kopf spielt, bleibt außen vor. Dieses Buch greift die Erkenntnisse aus den verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen auf, von der Soziologie, der Psychologie über die Oecotrophologie bis hin zur Medizin und stellt manches in Frage. Immer mit dem Ziel, die Strukturen sichtbar zu machen, welche den archaischen Trieb zu essen und zu trinken lenken und die Frage zu beantworten, warum wir mögen, was wir essen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Ernährung wird in der Wissenschaft meist nur aus ernährungsmedizinischer Sicht behandelt. Das dies dem Themenkomplex Ernährung nicht gerecht wird ist offensichtlich: Trotz aller Erkenntnis über gesunde Ernährung isst, nach Meinung der Mediziner, ein Großteil der Bevölkerung zu viel vom Falschen. Warum dies so ist und wie sich die Sozialisation der Ernährung in den verschiedenen Lebensphasen gestaltet und auswirkt, darauf gibt dieses Buch Antworten.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Carlo Petrini, dem Gründer der Slow Food Bewegung. Ich würde über den ›guten Genuss‹ reden, der momentan Privileg einer gut situierten und gebildeten Minderheit ist. Und natürlich darüber, wie wir das ändern können.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Wenn man es essen könnte, würde es fein schmecken!

Anschaulich und gut verständlich.«
Kochen ohne Knochen, 14/1 (2014)
»Die von Reitmeier vorgelegte Dissertation ist sehr gut lesbar, hochinformativ und breit angelegt. Sie ist jedem, der sich erstmals mit der Thematik der Ernährung und deren gesellschaftlichen Einflüssen beschäftigt zu empfehlen.«
Steffen Großkopf, www.socialnet.de, 09.12.2013
»Das Buch ist eine Fundgrube ernährungssoziologischer Theorien, politisch wichtig und gerade für Multiplikatoren/-innen der Ernährungsberatung, -bildung und -aufklärung lehr- und aufschlussreich.«
Sabine Schmidt, Ernährungs Umschau, 10 (2013)
Besprochen in:

Slow Food, 21/4 (2013)
Stadtpunkte, 1 (2014)
IAKE Mitteilungen, 21 (2014), René John
Autor_in(nen)
Simon Reitmeier
Buchtitel
Warum wir mögen, was wir essen Eine Studie zur Sozialisation der Ernährung
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
392
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2335-2
DOI
10.14361/transcript.9783839423356
Warengruppe
1729
BIC-Code
JFCV JMH
BISAC-Code
SOC022000 PSY031000
THEMA-Code
JBCC4 JMH
Erscheinungsdatum
2013-05-07
Auflage
1
Themen
Kultur, Sozialität, Esskultur
Adressaten
Soziologie, Ökotrophologie, Psychologie, Medizin, Politikwissenschaft, Pädagogik sowie Ernährungsberater und die an Ernährung interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Sozialisation, Ernährung, Geschmack, Ernährungssoziologie, Nachhaltigkeit, Slow Food, Sozialität, Kultur, Esskultur, Kultursoziologie, Sozialpsychologie, Soziologie

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