NeuZugänge

Museen, Sammlungen und Migration. Eine Laborausstellung

Museen sammeln das kulturelle Erbe einer Gesellschaft. Aber wie sieht es mit dem kulturellen Erbe der Einwanderer aus?

Inzwischen wird anerkannt, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist. Aber spiegelt sich diese Tatsache auch in den Museen wider? Und was verstehen wir eigentlich unter »Migrationsgeschichte sammeln«? Vier Berliner Museen – das Bezirksmuseum Friedrichshain-Kreuzberg, das Stadtmuseum Berlin, das Museum der Dinge und das Museum für Islamische Kunst – sowie das Forschungsprojekt »Experimentierfeld Museologie« der Technischen Universität Berlin haben mit einer Laborausstellung Antworten auf diese Fragen gesucht.

In diesem Sammelband reflektieren die Kuratorinnen und Kuratoren das Projekt und setzen innovative Impulse innerhalb der Debatte zur Musealisierung der Migration.

Inhalt

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  3. Grußwort des Präsidenten des Deutschen Museumsbundes e.V.

    Seiten 7 - 8
  4. Grußwort der Vorsitzenden des Freundeskreises des Museums für Islamische Kunst im Pergamonmuseum der Staatlichen Museen zu Berlin e.V.

    Seiten 9 - 10
  5. Einleitung

    Seiten 11 - 20
  6. Partizipatives Sammeln in der Einwanderungsgesellschaft

    Seiten 23 - 38
  7. Neue Zugänge durch partizipative Strategien bei der Ausstellungsentwicklung

    Seiten 39 - 58
  8. Weitgereiste Objekte im Museum für Islamische Kunst

    Seiten 59 - 68
  9. Gedanken zur Langstrumpfizierung musealer Arbeit. Oder: Was sich aus der Laborausstellung «NeuZugänge» lernen lässt

    Seiten 69 - 98
  10. Was versteht man unter «migratory aesthetics»?

    Seiten 99 - 112
  11. Forschen im Bestand - Annäherungen an zwei Objekte

    Seiten 113 - 124
  12. Sammlungen erzählen Geschichte(n) im Stadtmuseum Berlin

    Seiten 125 - 132
  13. Ausstellungstexte zu den Objekten der beteiligten Museen mit Kommentaren der Fokusgruppen

    Seiten 135 - 152
  14. Interviews mit den externen Leihgeberinnen zu den von ihnen zur Verfügung gestellten Objekten

    Seiten 153 - 170
  15. Interviews mit den Sammlungsleiterinnen bzw. Direktoren der beteiligten Museen zum Umgang mit dem Thema «kulturelle Vielfalt» in ihrer Institution

    Seiten 171 - 178
  16. Leihgaben der Besucherinnen während der Laborausstellung

    Seiten 179 - 186
  17. Fotos der Ausstellung

    Seiten 187 - 190
  18. Anhang: Rezensionen der Ausstellung

    Seiten 191 - 192
  19. Autorinnen und Autoren

    Seiten 193 - 196
  20. Danksagung

    Seite 197
  21. Backmatter

    Seiten 198 - 200
Mehr
29,80 € *

2013-05-22, 200 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2381-9

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Lorraine Bluche

Lorraine Bluche, Ausstellungskuratorin, Deutschland

Christine Gerbich

Christine Gerbich, Freie Universität Berlin, Deutschland

Susan Kamel

Susan Kamel, Goethe Institut Abu Dhabi, Abu Dhabi

Susanne Lanwerd

Susanne Lanwerd, Universität Bochum, Deutschland

Frauke Miera

Frauke Miera, Austellungskuratorin, Deutschland

... mit Susanne Lanwerd, Frauke Miera, Susan Kamel, Christine Gerbich und Lorraine Bluche

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Unser Buch dokumentiert und diskutiert ein in der deutschsprachigen Museumslandschaft neuartiges Experiment, das als Inspiration für andere Museen dienen soll.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Unser Buch eröffnet neue Perspektiven auf die museale Sammlungsarbeit in der Migrationsgesellschaft. Neue Perspektiven meinen wir dabei im eigentlichen Wortsinn: Es geht darum, die Seh- und Wahrnehmungsgewohnheiten sowie Sammlungs- und Dokumentationsstrategien in den Museen kritisch zu reflektieren. In der selbstkritischen Auseinandersetzung innerhalb der Museen einerseits und in der Diskussion mit museumsexternen Interessierten andererseits öffnen sich neue Perspektiven auf vorhandene Sammlungen und konkrete Objekte.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Das Projekt »NeuZugänge« schreibt sich in zwei museologische Debatten ein: in die Debatte um die Musealisierung der Migration sowie in die Debatte um inklusive Museumsarbeit. Während innerhalb der Diskussion um die Musealisierung der Migration in Deutschland der Fokus auf Ausstellungspraxen liegt, rückt die Laborausstellung »NeuZugänge« die Sammlungsarbeit ins Zentrum. Und indem der Zugang zur Sammlungsarbeit zugleich inklusiv gedacht wird, werden bisher wenig rezipierte museologische Ansätze aus Großbritannien und den USA fruchtbar gemacht.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit allen, die an neuen Zugängen zur musealen Sammlungs- und Ausstellungspraxis interessiert sind.

5. Ihr Buch in einem Satz:

»NeuZugänge« eröffnet neue Zugänge zur Sammlungsarbeit in der Migrationsgesellschaft.

»Der Band liefert einen lesenswerten, interessanten Beitrag, da er einen vertiefenden Einblick in die Arbeitsweisen, theoretischen Bezugnahmen und Zielsetzungen einer einzigen Ausstellung gibt, die sich vor allem als experimentelle Laborausstellung verstand.«
Natalie Bayer, Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde 2014
Besprochen in:

BZgA-InfoDienst Migration, 3 (2013)
IDA-NRW, 19/3 (2013)
Kulturpolitische Mitteilungen, 142/3 (2013), Franz Kröger
Augsburger Volkskundliche Nachrichten, 38 (2014), Tobias Erne
KULT_online, 44 (2015), Katja Wehde
Buchtitel
NeuZugänge Museen, Sammlungen und Migration. Eine Laborausstellung
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
200
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-2381-9
DOI
Warengruppe
1581
BIC-Code
GM JFFN JNA
BISAC-Code
ART059000 SOC007000 EDU040000
THEMA-Code
GLZ JBFH JNA
Erscheinungsdatum
2013-05-22
Auflage
1
Themen
Kulturgeschichte, Museum, Migration
Adressaten
Museumswissenschaften, Sozialwissenschaften, Ethnologie, Kunst- und Kulturwissenschaften, Politikwissenschaft, Interkulturelle Erziehungswissenschaft
Schlagworte
Museum, Partizipation, Migration, Sammeln, Kulturelle Vielfalt, Kulturgeschichte, Museumswissenschaft, Kulturelle Bildung, Kulturpolitik

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