Anything goes? Postmoderne Medientheorien im Vergleich

Die großen (Medien-)Erzählungen von McLuhan, Baudrillard, Virilio, Kittler und Flusser

Anything goes? Was bezeichnet das Label »postmodern«? Mit einem detaillierten systematischen Vergleich prominenter Ansätze von McLuhan, Baudrillard, Virilio, Kittler und Flusser leistet Sonja Yeh einen längst überfälligen Beitrag zur anhaltenden Postmoderne-Debatte in der Medien- und Kommunikationswissenschaft.

Durch die differenzierte Untersuchung der Ansätze auf inhaltlicher, struktureller und kontextueller Ebene lässt sich die Inkommensurabilitätsthese postmoderner Theorien kritisch beleuchten. In dieser grundlegenden Reflexion und Re-Lektüre der Theorie- und Denktraditionen der Postmoderne legt die strukturierte Studie systematisch die Voraussetzungen und »blinden Flecken« des Diskurses offen, sodass sie sich auch als pointierte, weiterführende Ergänzung zur medientheoretischen Grundlagenliteratur eignet.

45,99 € *

2013-12-03, 448 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2439-7

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Sonja Yeh

Sonja Yeh, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Deutschland

... mit Sonja Yeh

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Es ist das erste Buch, das sich einer komparativen Perspektive mit der Denktradition Postmoderne im Bereich der Medientheorien auseinandersetzt. Es bietet nicht nur eine Reproduktion der Theorien, sondern erstmals einen strukturierten Theorievergleich, der die blinden Flecken der einschlägigen postmodernen Medientheorien systematisch offenbart.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

»Anything goes« gibt Antworten auf die Frage, welche Rolle postmoderne Medientheorien für die Medien- und Kommunikationswissenschaft spielen. Es wirft einen kritischen Blick auf die Theorien und liefert einen Beitrag zu einer historischen und systematischen Rekonstruktion des Postmodernediskurses. Es versteht sich als umfassende Orientierung, als Strukturierungsangebot und als grundlegende Reflexion der Theorie- und Denktradition in der Medien- und Kommunikationswissenschaft.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Das Thema ›Postmoderne‹ ist en vogue und taucht ständig in aktuellen wissenschaftlichen Disziplinen und medialen Debatten auf. Der Begriff wird dabei vielfältig und auch widersprüchlich verwendet. Das Buch schafft Klarheit über diese viel verwendete Floskel für den Bereich der Medien- und Kommunikationswissenschaft. Gleichzeitig regt es dazu an, auf verschiedenen Beobachterebenen über unsere aktuelle Medienlage und die Bedeutung von Medien für unser Selbst- und Weltverständnis in einer mediatisierten Welt nachzudenken.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Wenn es möglich wäre, mit den von mir untersuchten Theoretikern: Marshall McLuhan, Jean Baudrillard, Paul Virilio, Friedrich Kittler und Vilm Flusser. Es wäre spannend zu hören, wie diese zu meiner Bewertung ihrer Theorien stünden. Fühlen sie sich missverstanden? Oder finden sie meine Perspektive interessant und meine Einschätzungen zutreffend?

5. Ihr Buch in einem Satz:

Längst überfällig: »Anything goes« betrachtet erstmalig die einschlägigen postmodernen Medientheorien im Vergleich und bringt Licht in die Postmodernedebatte.

»Ein großartiges Buch.«
Michael Meyen, Soziologische Revue, 39 (2016)
»[Die Dissertation] trägt mit ihrer Grundintention, dem perspektivenreichen, systematischen Theorievergleich unter Berücksichtigung historischer und funktionaler Kontexte, nicht nur eindrucksvoll dazu bei, ein internationales Forschungsdesiderat zu beheben [...]; sie kann darüber hinaus auch als gute Einführung in die Theoriewelten McLuhans, Baudrillards, Virilios, F. Kittlers und Flussers gelesen werden.«
Günter Helmes, r:k:m, 22.06.2015
»Aufgrund ihrer analytischen Tiefenschärfe muss die Publikation ohne Zweifel zu einem wichtigen Referenzpunkt der Medien- und Kommunikationswissenschaft gezählt werden, an dem zukünftige Forschungsarbeiten kaum vorbeigehen können.«
Steven Schäller, MEDIENwissenschaft, 1 (2015)
»Eine systematische Rekonstruktion postmoderner Medientheorien.
Dabei werden die Theorien nicht nur rekonstruiert sondern auch strukturell verglichen. Zugleich wird dadurch der vielfältige, schillernde und z.T. widersprüchliche Postmoderne-Begriff präzisiert.
Oliver Neumann, www.lehrerbibliothek.de, 16.03.2014
Besprochen in:

NCCR Mediality Newsletter, 13 (2015)
Autor_in(nen)
Sonja Yeh
Buchtitel
Anything goes? Postmoderne Medientheorien im Vergleich Die großen (Medien-)Erzählungen von McLuhan, Baudrillard, Virilio, Kittler und Flusser
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
448
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2439-7
DOI
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD HP
BISAC-Code
SOC052000
THEMA-Code
JBCT QD
Erscheinungsdatum
2013-12-03
Auflage
1
Themen
Medien
Adressaten
Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Philosophie, Soziologie
Schlagworte
Postmoderne, Medien, Kultur, Medientheorie, Kommunikation, McLuhan, Baudrillard, Virilio, Kittler, Flusser, Medienphilosophie, Kulturphilosophie, Medienwissenschaft

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