Innovation – Konvention

Transdisziplinäre Beiträge zu einem kulturellen Spannungsfeld

»The more things change, the more they stay the same.«

Dieses Buch widmet sich dem Verhältnis von Innovation und Konvention und zeigt: Ein dichotomisches und positivistisches Verständnis der auch im gegenwärtigen hegemonialen Diskurs zentralen Begriffe greift notwendigerweise zu kurz. Es gilt hingegen, das Verhältnis von Innovation und Konvention als wechselseitig vermittelt zu begreifen. Die literatur-, kultur- und medienwissenschaftlichen Beiträge setzen sich kritisch-theoretisch mit diesem Verhältnis auseinander, indem sie es jeweils unterschiedlich als historisch kontingente und medial disponierte Differenzierung, Dialektik oder Hybridität denken und an (kulturellen) Texten, Medien und Praxen von der Romantik bis in die Gegenwart explizieren.

34,99 € *

2013-10-09, 330 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2453-3

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Dennis Büscher-Ulbrich

Dennis Büscher-Ulbrich, Universität Kiel, Deutschland

Stefanie Kadenbach

Stefanie Kadenbach, Universität Hamburg, Deutschland

Martin Kindermann

Martin Kindermann, Universität Hamburg, Deutschland

... mit Dennis Büscher-Ulbrich

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Wir denken nicht, dass die Welt – im Gegensatz zu Buchmarkt, Feuilleton, Academia etc. – bestimmte Bücher braucht oder nicht braucht. Entscheidend ist vorwiegend, was Leser mit dem Buch anstellen können und wollen. Wenn Sie daran interessiert sind, sich kritisch-theoretisch mit den Begriffen und dem kulturellen Verhältnis von Innovation und Konvention auseinanderzusetzen, können Sie vielleicht mit unserem Buch als Werkzeug für ein Außen ›Maschine machen‹.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Wir zeigen auf, dass ein dichotomisches und positivistisches Verständnis dieser auch im gegenwärtigen hegemonialen Diskurs zentralen Begriffe notwendig zu kurz greift. Alle Beiträge setzen sich kritisch mit diesem Verhältnis auseinander, indem sie es jeweils unterschiedlich als historisch kontingente und medial disponierte Differenzierung, Dialektik oder Hybridität denken und an verschiedenen Texten, Praxen und Medien explizieren.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Sicherlich eine zu geringe. Man möchte die Dichotomie ungern aufgeben, da wir als Akademiker selbst in Verhältnisse eingespannt sind, die auf eine zu selten reflektierte Permanenz von Innovation ausgerichtet sind. Das ›Neue‹ im Gewand des Immergleichen als Konsequenz von Kulturindustrie begegnet uns längst in allen gesellschaftskulturellen Bereichen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit kritischen Lesern.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Auch wenn wir damit von der etablierten Konvention abweichen, würden wir hier tatsächlich gern auf den Klappentext verweisen.

Buchtitel
Innovation – Konvention Transdisziplinäre Beiträge zu einem kulturellen Spannungsfeld
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
330
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-2453-3
DOI
Warengruppe
1510
BIC-Code
JFC DSB
BISAC-Code
SOC022000 LIT004120 LIT004020
THEMA-Code
JBCC DSB
Erscheinungsdatum
2013-10-09
Auflage
1
Themen
Kultur, Literatur
Adressaten
Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft, Medienwissenschaft, Anglistik und Amerikanistik, Kultursoziologie, Kunstgeschichte, Film, Ästhetik
Schlagworte
Innovation, Konvention, Literatur, Kultur, Medien, Kulturtheorie, Anglistik, Amerikanistik, Allgemeine Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft

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