Das Theater der Prostitution

Über die Ökonomie des Begehrens im Theater um 1900 und der Gegenwart

Schauspielerinnen als »Theaternutten«, Direktoren als »Zuhälter im Hausvaterrock« und Theater als »Fleischmarkt« – der Vergleich von Theater und Prostitution, Schauspielerin und Prostituierte zieht sich von der Antike bis zur Gegenwart. Über den Prostitutionsdiskurs werden Status der Schauspielerin, sinnlich-körperliche Wechselbeziehung von Zuschauenden und Darstellenden sowie ökonomische Bedingungen der Schauordnung Theater verhandelt. Melanie Hinz geht diesen Ökonomien des Begehrens in der Arbeit am Theater sowie im Verhältnis von Zuschauer und Schauspielerin anhand von historischen Texten um 1900, Theaterprogrammatiken von Brecht und Grotowski bis hin zu zeitgenössischen Performances von She She Pop und Jochen Roller nach und trägt damit zur Grundlegung einer genderkritischen Theaterwissenschaft bei.

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2014-04-02, 264 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2467-0

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Melanie Hinz

Melanie Hinz, Universität Hildesheim, Deutschland

Besprochen in:

Wir Frauen, 34/2 (2015)
Autor_in(nen)
Melanie Hinz
Buchtitel
Das Theater der Prostitution Über die Ökonomie des Begehrens im Theater um 1900 und der Gegenwart
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
264
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2467-0
DOI
10.14361/transcript.9783839424674
Warengruppe
1586
BIC-Code
AN JHB JFSJ
BISAC-Code
PER011020 SOC022000 SOC032000
THEMA-Code
ATD JHB JBSF
Erscheinungsdatum
2014-04-02
Auflage
1
Themen
Körper, Theater
Adressaten
Theaterwissenschaft, Gender Studies, Soziologie
Schlagworte
Theater, Prostitution, Gender, Schauspieler/Schauspielerin, Sexualität, Schaulust, Körper, Theaterwissenschaft, Gender Studies, Kulturgeschichte

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