Heterotopien

Perspektiven der intermedialen Ästhetik

In den zeitgenössischen Experimenten der Medien, der Literatur und der performativen Künste ist eine Vielfalt von intermedialen und interdiskursiven Reflexionen zu beobachten. Angestammte Darstellungsweisen und Erzählformen der audiovisuellen Medien, der Fotografie, der Literatur, des Theaters und Tanzes stehen zur Disposition: Sie werden zugleich dekonstruiert und re-konfiguriert sowie in ihren unabgegoltenen Möglichkeiten lesbar gemacht.

Die Beiträge des Bandes befragen die epistemischen Zäsuren, die in diesen Verkreuzungen und Überlagerungen zur Sprache kommen. Im Fokus steht die Untersuchung der Figuren der Ent-Stellung und Ver-Stellung, der Macht und der Modularität. Anhand von Fallbeispielen werden die Artikulationen der Spiel-Räume der intermedialen Ästhetik thematisch, deren Fragehorizont von der Prä- bis zur Postdramatik genuin interdisziplinär ist.

Inhalt

  1. Frontmatter

    Seite 1
  2. Editorial

    Seiten 2 - 4
  3. Inhalt

    Seiten 5 - 8
  4. Heterotopien

    Seiten 9 - 14
  5. Einleitung

    Seiten 15 - 36
  6. »Gläserne Medien«

    Seiten 39 - 52
  7. Mediale Dinge und ihre ästhetische Reflexion

    Seiten 53 - 80
  8. Anmerkungen zu einer Ästhetik des Risikos

    Seiten 81 - 90
  9. Fluchtlinien

    Seiten 93 - 106
  10. Darüber nachdenken, ?an welchem Punkt der Erdoberfläche man sich befindet?

    Seiten 107 - 124
  11. Premediation, Krise und Reform

    Seiten 125 - 140
  12. Interaktion und Partizipation in künstlerischen Medienumgebungen

    Seiten 141 - 158
  13. Kunst, Raum und Öffentlichkeit(en)

    Seiten 159 - 192
  14. Heterotope Räume des Musikalischen

    Seiten 195 - 210
  15. Taube Augen

    Seiten 211 - 226
  16. Zwischen Gut und Böse

    Seiten 227 - 242
  17. »I've got the power«

    Seiten 243 - 262
  18. Hörspiel als Gegenbewegung

    Seiten 263 - 280
  19. Desillusionierte Blicke in der Fotografie

    Seiten 283 - 302
  20. The Ghosts of Documentary

    Seiten 303 - 326
  21. Heterologien des Nationalen

    Seiten 327 - 350
  22. »Justice has been done«

    Seiten 351 - 370
  23. Die Biometrie des Bösen

    Seiten 371 - 386
  24. Bewegen als Ding

    Seiten 389 - 408
  25. Den Körper ins Spiel werfen Zum Verhältnis von Körper und Spiel im gegenwärtigen Theater und Tanz

    Seiten 409 - 422
  26. Funny Games - Ein Spiel ohne Grenzen

    Seiten 423 - 434
  27. Serialität als Intermedialität

    Seiten 435 - 454
  28. Weißer Schwan und schwarzer Schwan

    Seiten 455 - 468
  29. »Ein solches Tragisches gehört nur für Cannibalen«

    Seiten 469 - 484
  30. Situationen

    Seiten 487 - 500
  31. Beweglicher Zugang, Bewegung als Zugang

    Seiten 501 - 522
  32. Die (un)wissenden Körper

    Seiten 523 - 532
  33. Ancient Egypt Revisited

    Seiten 533 - 548
  34. »Römische Katastrophe« oder »germanischer Freiheitskampf«?

    Seiten 549 - 572
  35. Immer hier und selten da

    Seiten 575 - 592
  36. Zu zwei Diskurs-Choreographien zwischen Tanz/Theorie und Philosophie

    Seiten 593 - 608
  37. Spiegel im Spiegel

    Seiten 609 - 622
  38. Der Schrecken anderer Räume

    Seiten 623 - 636
  39. Autorinnen und Autoren

    Seiten 637 - 647
  40. Backmatter

    Seiten 648 - 650
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2013-09-24, 648 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2482-3

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Nadja Borer

Nadja Elia-Borer, Universität Basel und Universität Bern, Schweiz

Constanze Schellow

Constanze Schellow, Hochschule für Musik und Tanz Köln, Köln, Deutschland

Nina Schimmel

Nina Schimmel, Universität Basel, Schweiz

Bettina Wodianka

Bettina Wodianka, Universität Basel, Schweiz

Besprochen in:

GMK-Newsletter, 11 (2013)
MEDIENwissenschaft, 4 (2014), Axel Roderich Werner
Buchtitel
Heterotopien Perspektiven der intermedialen Ästhetik
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
648
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-2482-3
DOI
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD AFKV
BISAC-Code
SOC052000 ART057000
THEMA-Code
JBCT AFKV
Erscheinungsdatum
2013-09-24
Auflage
1
Themen
Medien, Ästhetik
Adressaten
Medienwissenschaft, Theaterwissenschaft, Literaturwissenschaft, Tanzwissenschaft, Kunstwissenschaft, Philosophie
Schlagworte
Heterotopie, Intermedialität, Interdiskursivität, Macht, Modularität, Digitalität, Medienkunst, Performanz, Dramatik, Tanz, Theater, Fotografie, Film, Fernsehen, Literatur, Rundfunk, Medien, Ästhetik, Medienästhetik, Medientheorie, Medienphilosophie, Medienwissenschaft

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