Ankara – Bonn – Brüssel

Die deutsch-türkischen Beziehungen und die Beitrittsbemühungen der Türkei in die Europäische Gemeinschaft, 1959-1987

Wie waren und sind die deutsch-türkischen Beziehungen mit den Beitrittsbemühungen der Türkei in die Europäische Gemeinschaft vernetzt? Günal Incesu zeigt, wie sich insbesondere durch öffentliche Kommunikationsprozesse Wechselwirkungen und Abhängigkeiten zwischen den Einwanderungsprozessen aus der Türkei in die Bundesrepublik und den institutionellen Beziehungen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Türkei entfalten und festigen konnten. Der Untersuchungszeitraum von 1959-1987 rückt dabei die Jahre in den Fokus, in denen die Grundlagen für die heutige Diskussion um die EU-Zugehörigkeit der Türkei geschaffen wurden.

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2014-01-16, 318 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2500-4

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Günal Incesu

Günal Incesu, Universität Bielefeld, Deutschland

... mit Günal Incesu

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Mein Buch zeigt, wie sehr die deutsch-türkischen Beziehungen die Absicht der Türkei beeinflussten, Teil der Europäischen Gemeinschaft zu sein. Ausschlaggebende Gründe für die Sonderrolle der Bundesrepublik Deutschland waren die durch öffentliche Kommunikationsprozesse manifestierten Wechselwirkungen und Abhängigkeiten zwischen den Einwanderungsprozessen aus der Türkei in die Bundesrepublik und den institutionellen Beziehungen zwischen der Türkei und der Europäischen Gemeinschaft.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Basierend auf der analytisch orientierten Erschließung und historisch-empirischen Auswertung deutscher und türkischer Printmedien zeigen die Analysen, wie sich bereits in den 1970er und 1980er Jahren zwischen den deutschen und türkischen massenmedialen Öffentlichkeiten Strukturen transnationaler europäischer Öffentlichkeit etablierten. Ferner wird in den Analysen deutlich, dass der Bundesrepublik Deutschland eine exzeptionelle Rolle in den Beitrittsbemühungen der Türkei in die EU zukam.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Fokussieren sich aktuelle Forschungen zur Thematik auf die 1990er Jahre, rückt die Arbeit die 1960er bis 1980er Jahre in den Mittelpunkt: Einen Zeitraum, der noch nicht systematisch erschlossen worden ist. Es ist ein für die deutsch-türkischen Beziehungen zentraler Zeitraum, der das Anwerbeabkommen und den Anwerbestopp ebenso einschließt wie die Freizügigkeitsfrage und Visumspflicht. Die systematische Einbeziehung türkischer Printmedien berücksichtigt dabei auch die türkische Perspektive.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Ich würde das Buch gerne mit interessierten Leserinnen und Lesern diskutieren.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Die Relevanz öffentlicher Kommunikationsprozesse für die Sonderrolle der Bundesrepublik Deutschland in den Beitrittsbemühungen der Türkei in die EU.

»Eine innovative, erkenntnisreiche sowie analytisch scharfe Arbeit [...], die auch sprachlich pointiert ist. Empfehlenswert ist das Buch besonders für Geschichts- und Politikwissenschaftler, aufgrund der theoretisch-medienanalytischen Stärke darüber hinaus aber auch für Kommunikationswissenschaftler.«
Wiebke Hohberger, H-Soz-u-Kult, 11.07.2014
Besprochen in:

Portal für Politikwissenschaft, 31.07.2014, Christian Patz
Autor_in(nen)
Günal Incesu
Buchtitel
Ankara – Bonn – Brüssel Die deutsch-türkischen Beziehungen und die Beitrittsbemühungen der Türkei in die Europäische Gemeinschaft, 1959-1987
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
318
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2500-4
DOI
10.14361/transcript.9783839425008
Warengruppe
1558
BIC-Code
HBJD HBLW3
BISAC-Code
HIS010000 HIS037070
THEMA-Code
NHD
Erscheinungsdatum
2014-01-16
Auflage
1
Themen
Politik, Europa
Adressaten
Geschichtswissenschaft, Soziologie, Sozialwissenschaft, Politikwissenschaft, Medienwissenschaft sowie die am EU-Beitritt der Türkei interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Deutschland-Türkei, EU-Beitritt der Türkei, Massenmedien, Öffentlichkeit, Gastarbeiter, Migration, Europa, Politik, Europäische Geschichte, Zeitgeschichte, Geschichte des 20. Jahrhunderts, Europäische Politik, Geschichtswissenschaft

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