Gewaltbefragungen

Beiträge zur Theorie von Politik und Gewalt

Das ambivalente Verhältnis zwischen Politik und Gewalt – obwohl gegenwärtig von großer Brisanz – bleibt bislang in der Politischen Philosophie begrifflich und konzeptionell unscharf bestimmt. Dieses Buch knüpft an unterschiedliche disziplinäre und subdisziplinäre Perspektiven über die Politische Philosophie hinaus an – etwa an Überlegungen aus den Internationalen Beziehungen oder der Soziologie.

So entsteht eine genauere und kritische Analyse zu einem Thema, das die Politik immer wieder herausfordert.

26,99 € *

2013-12-03, 234 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2541-7

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Franziska Martinsen

Franziska Martinsen, Universität Hannover, Deutschland

Oliver Flügel-Martinsen

Oliver Flügel-Martinsen, Universität Bielefeld, Deutschland

... mit Franziska Martinsen und Oliver Flügel-Martinsen

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Unser Buch befragt das ambivalente Verhältnis zwischen Politik und Gewalt im Hinblick auf seine begrifflichen Implikationen umfassender, als dies bislang innerhalb der Politischen Philosophie getan wurde, weil es bewusst in den Dialog mit Nachbardisziplinen tritt und zum wechselseitigen Austausch der Erkenntnisse beiträgt.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Unser Buch knüpft über die Politische Philosophie und Theorie im engeren Sinne hinausweisend auch an Überlegungen aus den Internationalen Beziehungen und der Soziologie an und macht diese für die derzeitige Debatte fruchtbar. Es nimmt zudem eine kritische Perspektive gegenüber etablierten Debatten zum Verhältnis von Politik und Gewalt ein.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Das Thema Gewalt ist aufgrund der vielfältigen Forschung zu unterschiedlichen Phänomenen der Gewalt, seien dies bewaffnete Konflikte, Menschenrechtsverletzungen oder auch die Gewalt des Strafens, hochaktuell. Unser Buch bildet einen Beitrag zur Reflexion des begrifflichen Verständnisses von Gewalt und umfasst zudem eine Kritik bestehender Deutungen des Verhältnisses von Politik und Gewalt.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

U.a. mit Karl Marx, Walter Benjamin, Hannah Arendt und Michel Foucault. Da sie schon tot sind, freuen wir uns auf Diskussionsangebote seitens unserer Leserinnen und Leser sowie der Fachkolleginnen und -kollegen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Unser Buch befragt das ambivalente Verhältnis von Politik und Gewalt hinsichtlich historischer und aktueller Phänomene der Gewalt.

»Den einzelnen Studien gelingt es, bisher wenig beachtete Gewaltphänomene ins Licht zu rücken und vertrauten Fragestellungen eine neue Wendung zu geben. Dabei fördern sie Antworten zutage, die nicht nur eine theoretische Relevanz haben.«
Werner Binder, Neue Politische Literatur, 59 (2014)
»Sehr anregend sind [...] die Beiträge, die sich im engeren Sinne mit begrifflichen Fragen auseinandersetzen.«
Thomas Mirbach, Portal für Politikwissenschaft, 27.11.2014
Besprochen in:

http://literaturglobe.de, 19.02.2014, Maurice Schuhmann
www.lehrerbibliothek.de, 2 (2014), Oliver Neumann
Buchtitel
Gewaltbefragungen Beiträge zur Theorie von Politik und Gewalt
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
234
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2541-7
DOI
10.14361/transcript.9783839425411
Warengruppe
1521
BIC-Code
HPS JPA JFFE
BISAC-Code
PHI019000 POL010000 SOC051000
THEMA-Code
QDTS JPA JBFK
Erscheinungsdatum
2013-12-03
Auflage
1
Themen
Politik, Gewalt
Adressaten
Philosophie, Politikwissenschaft, Soziologie, Kulturwissenschaften, Gender Studies
Schlagworte
Politische Philosophie, Politikwissenschaft, Gewalt, Internationale Beziehungen, Politik, Politische Theorie, Konfliktforschung, Philosophie

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