Diskrete Differenzen

Experimente zur asubjektiven Bildungstheorie in einer selbstkritischen Moderne

Bildung ist für den Menschen Selbst- und Weltverständigung. Motiviert durch die Impulse einer »asubjektiven Pädagogik« des tschechischen Dissidenten Jan Patocka (1907-1977) experimentiert Anselm Böhmer mit bildungsphilosophischen Entwürfen aus Geschichte und (jüngerer) Gegenwart. Er nutzt die Bildungstheorie Patockas für die aktuellen Debatten um Bildung sowie Kompetenz und findet eine eigene Position in diesem Diskurs – gerade aufgrund der sich diskret zeigenden Differenzen. Deutlich wird: Bildung sollte weniger mit Kompetenzerwerb gleichgesetzt werden als vielmehr mit tastenden Versuchen, sich und die Welt zu begreifen.

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2013-11-20, 288 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2571-4

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Anselm Böhmer

Anselm Böhmer, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, Deutschland

... mit Anselm Böhmer

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Weil das Buch zeigt, was zuvor noch keines so gezeigt hat: Wie eine phänomenologische Theorie von Bildung möglich ist, die sich weder als Ausgangs- noch als Zielpunkt auf eine Subjektivität stützt, die Erkenntnisprozesse und Weltverstehen zu dirigieren vorgibt.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

»Diskrete Differenzen« zeigt eine asubjektive Form von Bildung, die ernst macht mit der Fragilität des Subjektes in einer selbstkritischen Moderne. Damit wird Subjektivität allerdings nicht einfach verabschiedet, sondern in verschiedenen ›Experimenten‹ von ihrem hoheitlichen Anspruch entlastet und in einer Welt der Phänomene verortet.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die gegenwärtigen Forschungsdebatten phänomenologischer Pädagogik sind auf unterschiedliche Themenfelder konzentriert (Klassikerexegese ebenso sowie konzeptionelle Grundlagenforschung u.a.m.). Insofern bietet mein Entwurf eine Ergänzung, die den viel genutzten Diskurswegen weitere Reflexionspfade hinzufügt.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit allen, die sich für veränderte Möglichkeiten von Lernen, Lehren und Bildung stark machen. Und natürlich mit Jan Patocka – der sein Denken der Asubjektivität imponierend gelebt hat.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Bildung heißt antworten – antworten wollen und trotz zahlreicher Hindernisse einer erschöpften Moderne antworten können.

»Dieses tiefgründige und durchweg lesenswerte Buch verdient höchste Aufmerksamkeit. Es wagt in einem vielseitigen und aktuell hochgehandelten Bildungsdiskurs einen durchweg kritischen Blick, der durchaus im Kontext Sozialer Arbeit rezipiert werden kann.
Diese Lektüre [empfiehlt sich] für alle in der Sozialen Arbeit Tätigen, ggf. als selbstkritische Folie für eigene Praxisvollzüge.«
Stefan Bestmann, www.socialnet.de, 01.09.2014
Autor_in(nen)
Anselm Böhmer
Buchtitel
Diskrete Differenzen Experimente zur asubjektiven Bildungstheorie in einer selbstkritischen Moderne
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
288
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2571-4
DOI
10.14361/transcript.9783839425718
Warengruppe
1571
BIC-Code
JNA
BISAC-Code
EDU040000
THEMA-Code
JNA
Erscheinungsdatum
2013-11-20
Auflage
1
Themen
Bildung
Adressaten
Pädagogik, Phänomenologie, Bildungsforschung
Schlagworte
Bildung, Subjektivität, Moderne, Phänomenologie, Jan Patocka, Bildungstheorie, Pädagogik

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