V/Erkennungsdienste, das Kino und die Perspektive der Migration

Migration wurde in Deutschland bis vor kurzem als voraussetzungslos verhandelt. Nanna Heidenreich setzt dem die geschichtsbildende Kraft und die Welthaltigkeit von Film entgegen. Sie zeigt: Die juristische Kategorie des »Ausländers« wird zwar hartnäckig als soziale missverstanden, aber das Kino inszeniert nicht einfach die V/Erkennungsdienste des deutschen Ausländerdiskurses. Es zeigt andere Verhandlungen von Geschichte und Geschichten, Genealogien und Geschlecht, Bilderstreiten, Transparenz und Schleier, Säkularisierung, Blut, Sex und Haut – und die stete Neuformatierung durch die Perspektive der Migration.

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29. Juni 2015, 364 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2575-2

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Nanna Heidenreich

Nanna Heidenreich, ifs internationale filmschule köln, Deutschland

»Ein inspirierender Blick auf das Migrationsphänomen, wie er hoffentlich von nachfolgenden Studien aufgegriffen, fortgeführt und weiter eingelöst wird.«
Ivo Ritzer, MEDIENwissenschaft, 1 (2017)
»Die Autorin [...] wirft einen neuen und sehr eigenständigen Blick vor allem auf deutsche Spielfilme.«
Hans Helmut Prinzler, http://www.hhprinzler.de, 05.08.2015
O-Ton: »Deutsch-Türkische Hochzeitskomödien sind kein Fortschritt« – Nanna Heidenreich im Gespräch mit Timo Grampes beim Deutschlandfunk Kultur am 28.07.2015.
http://bit.ly/2xpvW8M
Besprochen in:
GMK-Newsletter, 8 (2015)
IDA NRW, 3 (2015)
[rezens.tfm], 2 (2017), Viktoria Metschl
Autor_in(nen)
Nanna Heidenreich
Buchtitel
V/Erkennungsdienste, das Kino und die Perspektive der Migration
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
364
Ausstattung
kart., Klebebindung, 30 SW-Abbildungen
ISBN
978-3-8376-2575-2
DOI
10.14361/9783839425756
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD APFA JFSL JFFN
BISAC-Code
PER004030 SOC031000 SOC007000
THEMA-Code
JBCT ATF JBSL1 JBFH
Erscheinungsdatum
29. Juni 2015
Auflage
1
Themen
Postkolonialismus, Rassismus, Film, Migration
Adressaten
Film- und Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft, Kunst- und Bildwissenschaft, Postcolonial Studies, Cultural Studies, Gender Studies, Migrationsforschung
Schlagworte
Film, Video, Kino, Migration, Medien, Rassismus, Visuelle Kultur, Postkolonialismus, Politik, Gender, Repräsentationskritik, Medienwissenschaft

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