Zukunftsfähiger Humanismus

Präzedenzfälle und Perspektiven

Welche Rolle kann und muss der Humanismus in der Epoche der Globalisierung spielen?

Rekonstruktiv und kritisch diskutiert Hilmar Kallweit die Zukunftsfähigkeit des anthropologisch-ethischen Deutungsentwurfs, der für den Humanismus seit der Antike leitend war.

Anhand einschlägiger Quellen der beiden zentralen Phasen des nachantiken Humanismus, des rhetorischen Humanismus der Frühen Neuzeit und des klassischen Humanismus an der Schwelle zur Moderne, entwickelt er Konsequenzen für ein Erkenntnisprogramm, das dem Humanismus erneute Geltung und kulturelle Orientierungskompetenz verschaffen kann.

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2014-01-16, 144 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2579-0

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Hilmar Kallweit

Hilmar Kallweit, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Deutschland

... mit Hilmar Kallweit

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Die Debatte um den ›Humanismus in der Epoche der Globalisierung‹ hat seit einigen Jahren begonnen. Sie ist heutzutage ebenso notwendig wie weiter zu entwickeln und kontrovers. In diese Debatte mit einem Buch einzugreifen, das dementsprechend ebenso Studie wie Streitschrift ist, unternimmt Schritte jenseits des Repertoires der eingespielten Diskurse.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Die Erörterung eines heute neu zur Geltung zu bringenden Humanismus anhand von dessen historischen Leitepochen ist von sich aus eine ›neue Perspektive‹. Innerhalb der begonnenen Humanismus-Debatte führt die anthropologiebezogene Linie der Studie zu einer eigenen Bewertung der geschichtlichen Präzedenzfälle und so zu konzeptionellen Folgerungen für das heute zu entwickelnde Verständnis des Humanismus.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die dem Humanismus seit seinem antiken Beginn eigene Leistung kultureller Orientierung der Lebenspraxis, situiert den Humanismus heute zentral in diesbezüglichen aktuellen Forschungsdebatten: etwa im Bereich einer Verhältnisbestimmung von tiefsitzenden kulturspezifischen Selbstdeutungen und diese respektierenden Kategorien des Transkulturellen; oder mit den Debatten, die für eine anthropologiebezogene Auffassung des Humanismus im Blick auf die ›Grenzregime zwischen Leben und Kulturen‹ geführt werden.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Hubert Cancik, Jörn Rüsen, Jürgen Straub (und mit Cicero).

5. Ihr Buch in einem Satz:

Aus einer kritischen Geschichte des Humanismus entwickelte Argumente für einen, unter den heutigen Bedingungen zukunftsfähigen Humanismus.

»The study offers a very thorough and detailed analysis of various forms of humanism as well as of the conditions for such thinking in our present globalized and pluralistic world.«
Pia Heidemeier, International Journal of English Studies, 26/2 (2015)
Besprochen in:
Zeitschrift für Internationale Freimaurerforschung, 37 (2017), Helmut Reinalter
Autor_in(nen)
Hilmar Kallweit
Buchtitel
Zukunftsfähiger Humanismus Präzedenzfälle und Perspektiven
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
144
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2579-0
DOI
10.14361/transcript.9783839425794
Warengruppe
1510
BIC-Code
JFC HPC HPQ
BISAC-Code
SOC022000 PHI009000 PHI005000
THEMA-Code
JBCC QDH QDTQ
Erscheinungsdatum
2014-01-16
Auflage
1
Themen
Kultur, Mensch
Adressaten
Geschichte, Kulturwissenschaften, Anthropologie und Ethik, Literaturwissenschaft, Globalisierungsdebatte
Schlagworte
Humanismus, Ethik, Anthropologie, Globalisierung, Mensch, Kultur, Kulturtheorie, Philosophiegeschichte, Kulturgeschichte, Kulturwissenschaft

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