Burnout

Unglückliche Arbeitskämpfe im flexiblen Kapitalismus

Ob Bankangestellte, Pflegekraft, prekäre Teilzeitjobberin oder »freier« Kreativer – Arbeitsstress, Erschöpfung, Burnout und Depression sind weit verbreitet. Erklärungen für die Erschöpfungswelle gibt es viele; pharmakologische Heilsversprechen und therapeutische Angebote zur Stressbewältigung boomen. Ihr gemeinsamer Nenner: Erschöpfung durch Arbeit ist zwar ein Massenphänomen – bewältigt werden muss sie aber individuell. Stefanie Graefe nimmt demgegenüber eine Perspektivverschiebung vor: Burnout, so ihre zentrale These, ist eine eigensinnige Unterbrechung entgrenzter (Selbst-)Ökonomisierungsanforderungen im flexiblen Kapitalismus – und somit auch eine Form von Gesellschaftskritik. Am Ende steht die Frage, ob sich diese individuellen »Arbeitskämpfe« in kollektive übersetzen lassen.

ca. 17,99 € *

2018-06-27, ca. 0 Seiten
ISBN: 978-3-8394-2614-2

Dieser Artikel erscheint am 27. Juni 2018

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Stefanie Graefe

Stefanie Graefe, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Jena, Deutschland

Autor_in(nen)
Stefanie Graefe
Buchtitel
Burnout Unglückliche Arbeitskämpfe im flexiblen Kapitalismus
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
ca. 0
ISBN
978-3-8394-2614-2
Warengruppe
1729
BIC-Code
JFFH %1BIC%MBS JHBL
BISAC-Code
SOC057000 SOC026000 SOC041000
THEMA-Code
JBFN %1THEMA%MBS JHBL
Erscheinungsdatum
2018-06-27
Themen
Neoliberalismus, Arbeit, Zeitdiagnose, Medizin
Adressaten
Soziologie, Psychologie, Sozialpsychologie, Arbeitswissenschaft sowie Gewerkschaften und die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Burnout, Depression, Flexibler Kapitalismus, Arbeit, Subjektivität, Kritik, Medizin, Neoliberalismus, Medizinsoziologie, Arbeits- und Industriesoziologie, Kapitalismus, Soziologie

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