Körper und Migration

Eine Studie zu Körperinszenierungen junger Frauen in Text und Bild

Ob jemand als zugehörig oder als »nicht von hier« gilt, wird im Kontext von Migration oft an Körperlichem festgemacht. Doch wie hängen Fragen nach dem Körper und nach Migration als Erfahrung und Zuschreibung zusammen?

Die empirisch-qualitative Studie geht dem Verhältnis von Körper und Sozialität, von körperlichem Empfinden und Zuschreibungserfahrungen im Zusammenhang mit Migration nach. Dabei kommen junge Frauen in biografischen Interviews zu Wort und porträtieren sich in Fotografien. Durch die Analyse der Körperinszenierungen in Text und Bild wird deutlich, dass Körperlichkeit im Kontext von Migration als ein in sich flexibler Möglichkeitsraum zu verstehen ist.

Inhalt

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 10
  3. Einleitung

    Seiten 11 - 18
  4. 1.1 Zur Entstehung des Gegenstandes

    Seiten 22 - 30
  5. 1.2 Die Dialektik des Körperlichen - Erster Zwischenstand

    Seiten 30 - 32
  6. 2.1 Körper, Leib und Exzentrische Positionalität bei Helmuth Plessner

    Seiten 34 - 41
  7. 2.2 Geste und Symbolische Interaktion bei George H. Mead

    Seiten 41 - 46
  8. 2.3 Habitus, Inkorporierung und Körperliche Erkenntnis bei Pierre Bourdieu

    Seiten 47 - 52
  9. 2.4 Inszenierung, Imagepflege und Stigma bei Erving Goffman

    Seiten 52 - 57
  10. 2.5 Theatralität, Performatives und Inszenierung

    Seiten 57 - 62
  11. 2.6 Körperlichkeit als Dimension von Sozialität - Zweiter Zwischenstand

    Seiten 63 - 66
  12. 3.1 Zur Rassifizierung des ,Anderen Körpers

    Seiten 70 - 77
  13. 3.2 ,Der Körper der Jungen Migrantin' - ein Wirkmächtiges Konstrukt

    Seiten 77 - 108
  14. 3.3 Der ,Andere Frauenkörper' im Gesellschaftlichen Fokus - Dritter Zwischenstand

    Seiten 108 - 110
  15. 4.1 Perspektiventriangulation

    Seiten 112 - 113
  16. 4.2 Text und Bild als Forschungsmaterial in der Qualitativen Sozialforschung

    Seiten 113 - 119
  17. 4.3 Ein Symboltheoretischer Zugang für die Arbeit mit Text und Bild

    Seiten 119 - 122
  18. 4.4 Der Symbolische Interaktionismus. Methodologische Grundlage für die Analyse von Text und Bild

    Seiten 123 - 126
  19. 4.5 Methodologische Implikationen der Grounded Theory

    Seiten 126 - 129
  20. 4.6 Zur Empirischen Untersuchung von Körperlichkeit - Viierter Zwischenstand

    Seiten 129 - 134
  21. 5.1 Das Biografisch-Narrative interview zum Thema Körper

    Seiten 136 - 139
  22. 5.2 Die Erstellung fotografischer Selbstporträts

    Seiten 139 - 141
  23. 5.3 Forschen als Soziale Praxis - Fünfter Zwischenstand

    Seiten 141 - 142
  24. 6.1 Visuelle Migrationsforschung

    Seiten 148 - 160
  25. 6.2 Interviewanalyse nach der Methodik der Grounded Theory

    Seiten 160 - 164
  26. 6.3 Eine systematische Triangulation von Foto- und Interviewanalyse - Sechster Zwischenstand

    Seiten 165 - 166
  27. 7.1 Körperlichkeit als Kulturell-Geschlechtlich Markierter ,Emanzipationsprozess' - Fallstudie Meiling

    Seiten 170 - 189
  28. 7.2 Oszillierende Aushandlung eigener Körperlichkeit als Ressource und Risiko - Fallstudie Nikita

    Seiten 190 - 209
  29. 7.3 Körperlichkeit als am Sozialen Umfeld orientierte Privatangelegenheit - Fallstudie Jasemin

    Seiten 210 - 224
  30. 7.4 Abgrenzen von Kollektiven Zuschreibungen an den Eigenen Körper - Fallstudie Hülya

    Seiten 225 - 241
  31. 7.5 Zwischen Erfüllung und Ablehnung von Körpernormen im ,Nationalen' Vergleich - Fallstudie Mishgan

    Seiten 242 - 260
  32. 7.6 Körperliche Selbstbehauptung und Körperliches Erleiden in der Migration

    Seiten 261 - 277
  33. 7.7 Sich Flexibel in (Ethnisierenden) Deutungsmustern des Körperlichen Bewegen - Fallstudie Leya

    Seiten 278 - 300
  34. 7.8 Körperlichkeit als Leidvoller Entwicklungsprozess in der Migration - Fallstudie Gia

    Seiten 301 - 317
  35. 7.9 Körperlichkeit im Spannungsgefüge Essentialisierender Zuschreibungen und ihrer Auflösung - Fallstudie Mona

    Seiten 318 - 335
  36. 7.10 kulturell Markierte Sowie Universalisierte normen Weiblicher Körperpräsentation - Fallstudie Christiana

    Seiten 336 - 350
  37. 7.11 Übernahme und Ablehnung von Vorstellungenen ,Eigener' und ,anderer' Körperlichkeit - Fallstudie Mina

    Seiten 351 - 372
  38. 7.12 Kritische Auseinandersetzung in Einem Hierarchisch angelegten Körper-Kulturvergleich - Fallstudie Djalila

    Seiten 373 - 393
  39. 7.13 Körperlichkeit als Möglichkeitsraum im Kontext von Migration. Darstellung des Theoretischen Modells

    Seiten 394 - 408
  40. 8 Eine Studie zu Körper und Migration

    Seiten 409 - 418
  41. Literatur

    Seiten 419 - 457
  42. Backmatter

    Seiten 458 - 460
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2014-01-27, 460 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2618-6

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Henrike Terhart

Henrike Terhart, Universität zu Köln, Deutschland

»Inhaltlich und methodisch anregendes Diskussionspotenzial.«
Gabriele Fischer, GENDER, 3 (2016)
»Das [...] auch für fachfremdes Publikum gut lesbare Buch ist für alle, die sich vertieft mit Migration, Genderforschung und/oder sozialwissenschaftlichen Körperfragen auseinandersetzen, zu empfehlen.«
http://www.centrum3.at, 9 (2014)
»Das Buch von Henrike Terhart ist für alle, die sich vertieft mit Migration oder sozialwissenschaftlichen Körperfragen auseinandersetzen unbedingt zu empfehlen. Auch Personen, die sich für Methodentriangulation im Bereich Text und Bild interessieren, können sich inspirieren lassen.«
Nadia Baghdadi, www.socialnet.de, 04.07.2014
»Der ausführliche Überblick über den Stand der Forschung ist für Wissenschaftlerinnen aufschlussreich. Die wirklich spannend zu lesenden Datenanalysen loten ein breites Spektrum von möglichen individuellen Zugängen zum eigenen Körper aus.«
Sena Dogan, WeiberDiwan, 1 (2014)
Autor_in(nen)
Henrike Terhart
Buchtitel
Körper und Migration Eine Studie zu Körperinszenierungen junger Frauen in Text und Bild
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
460
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-2618-6
DOI
Warengruppe
1729
BIC-Code
JFFN JHB JFSJ
BISAC-Code
SOC007000 SOC022000 SOC032000
THEMA-Code
JBFH JHB JBSF
Erscheinungsdatum
2014-01-27
Auflage
1
Themen
Migration, Körper, Geschlecht
Adressaten
Erziehungswissenschaft, Soziologie, Kulturwissenschaft
Schlagworte
Migration, Körper, Sozialität, Fotografieanalyse,
Migrationsforschung, Migrantinnen

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