Kunst. Theorie. Aktivismus.

Emanzipatorische Perspektiven auf Ungleichheit und Diskriminierung

Dieser Band liefert Impulse für die Bekämpfung von Ungleichheit und Diskriminierung, indem er die Überschneidungen der oftmals als getrennt betrachteten Felder Kunst, Theorie und Aktivismus in den Mittelpunkt rückt.

Aus diesem Blickwinkel werden Machtasymmetrien entlang und zwischen sozialen Kategorisierungen – wie Geschlecht, sexuelle Orientierung, Klasse, (Dis-)Ability und vermeintliche ethnische Zugehörigkeit – in Frage gestellt. Die Beiträge führen unterschiedliche Wissensformen zusammen und zeigen auf, wie sich entsprechende Praxen in den letzten Jahren ausdifferenziert haben und wie sie für die Ziele emanzipatorischer Bewegungen nutzbar gemacht werden können.

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2015-05-18, 238 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2620-9

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Alexander Fleischmann

Alexander Fleischmann, Akademie der bildenden Künste Wien, Österreich

Doris Guth

Doris Guth, Akademie der bildenden Künste Wien, Österreich

... mit Doris Guth und Alexander Fleischmann

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Einerseits kann klar festgestellt werden, dass die Verbindung zwischen Theorie, Kunst und Aktivismus noch lange nicht ausreichend erforscht ist, die zu erwartenden Synergien für emanzipatorische und anti-diskriminierende Praxen sind wertvoll und erweitern politische Arbeit. Andererseits, da ja alle Beiträge in unserem Buch emanzipatorischen Politiken verpflichtet sind, stellten sich für uns auch Fragen wie Welche Stimmen werden gehört? Wer spricht für wen? Wer über wen? Geht es um die Erarbeitung von symbolischem Kapital für Wissenschaftler_innen/Künstler_innen oder emanzipatorische Politiken? Dass es dieses ›oder‹ eigentlich nicht gibt, soll unser Buch zeigen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Die Beiträge führen künstlerisch_theoretisch_aktivistische Praxen zusammen, die genau die Grenzen des Politischen austesten und auszuweiten versuchen. Dabei geht es gleichzeitig um die Sichtbarmachung existierender Verbindungen, wie um die Frage, wie diese Verbindungen selbst politisch wirkmächtig werden. So kann die komplexe Verbindung von Kunstproduktion und sozialen Bewegungen, die Bedeutung von Gefühlen für queer-aktivistische Kontexte, Aktivismus im Spannungsfeld zwischen symbolischem Kapital und medialer Sichtbarkeit aufgezeigt werden.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Das Buch trifft eine Leerstelle in der aktuellen Forschung, die zu wenig die Querverbindungen berücksichtigt. Genau um die geht es in ihrer Relevanz für politische Praxen – und zwar mit dem spezifischen Fokus auf Antidiskriminierungspolitiken. Die Beiträge in unserem Sammelband klopfen dabei sehr kritisch einzelne Strategien ab, inwiefern also in den Querverbindungen emanzipatorisches Potential liegt, aber auch welche Widersprüchlichkeiten sich auftun können.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Ganz klar: mit Künstler/-innen, Theoretiker/-innen und Aktivist/-innen. Denn ein zentrales Anliegen unseres Buches ist ja, unterschiedliche Wissensformen für die Entwicklung emanzipatorischer Praxen zusammenzuführen. Gerade in diesem Austausch sehen wir viel Potenzial, das wir mit unserem Buch weiter fördern wollen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Anregende Lektüre für politisch Denkende, Handelnde und Arbeitende, die über die bekannten Grenzziehungen hinaus gehen und die dabei entstehenden Risiken, Probleme, Synergien reflektieren wollen!

»Kluge Aktualisierungen entlang von Kunst, Theorie und Aktivismus – im Überschneidungsbereich des Neuen und Radikalen.«
Heide Hammer, WeiberDiwan, 1 (2016)
Autor_in(nen)
Alexander Fleischmann / Doris Guth (Hg.)
Buchtitel
Kunst. Theorie. Aktivismus. Emanzipatorische Perspektiven auf Ungleichheit und Diskriminierung
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
238
Ausstattung
kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN
978-3-8376-2620-9
DOI
Warengruppe
1510
BIC-Code
JFC AB JPWF
BISAC-Code
SOC022000 ART037000 POL003000
THEMA-Code
JBCC AB JPWG
Erscheinungsdatum
2015-05-18
Auflage
1
Themen
Kultur, Kunst, Politik
Adressaten
Kulturwissenschaften, Sozialwissenschaften, Kunstgeschichte, Gender Studies und Queer Studies
Schlagworte
Kulturwissenschaften, Soziale Bewegungen, Emanzipation, Gender, Antirassismus, Disability Studies, Migration, Religion, Kultur, Kunst, Politik, Cultural Studies, Politische Kunst, Kunstwissenschaft, Kulturwissenschaft

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