Privat – bitte eintreten!

Rhetoriken des Privaten in der Kunst der 1990er Jahre

Warum soll uns interessieren, was uns eigentlich nichts angeht? Woher kommt das zunehmende Interesse an der Privatsphäre? Künstlerische Praktiken der 1990er Jahre bewegen sich in diesem Spannungsfeld, wenn sie private Lebenserfahrungen »aufrichtig« wiedergeben oder gar »live« vorführen: So fotografierte Wolfgang Tillmans ab 1990 Intimszenen seines Freundeskreises, Félix González-Torres zeigte 1992 in New York Werbetafeln mit der Großaufnahme seines Bettes und Elke Krystufek masturbierte 1994 in der Kunsthalle Wien. Vor dem Hintergrund der aktuellen theoretischen Rekonzeptualisierung des »Privaten«, welche dessen mobile Trennlinie zum Öffentlichen erörtert, untersucht Elena Zanichelli künstlerische Praktiken der Visualisierung jenes Feldes, das eigentlich verborgen bleiben müsste und das Autonomie und Freiheit zugleich verspricht und reguliert.

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2015-05-12, 366 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2635-3

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Elena Zanichelli

Elena Zanichelli, Leuphana Universität Lüneburg, Deutschland

»Ein schönes und notwendiges Buch, bleibt das Private doch politisch.«
Zitty, 15 (2017)
Besprochen in:
www.portalkunstgeschichte.de, 24.09.2015, Andrea Richter
Autor_in(nen)
Elena Zanichelli
Buchtitel
Privat – bitte eintreten! Rhetoriken des Privaten in der Kunst der 1990er Jahre
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
366
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-2635-3
DOI
10.14361/9783839426357
Warengruppe
1582
BIC-Code
ACX
BISAC-Code
ART015110 ART015020 ART015030
THEMA-Code
AGA
Erscheinungsdatum
2015-05-12
Auflage
1
Themen
Kunst, Fotografie
Adressaten
Kultur- und Medienwissenschaft, Kunstgeschichte, Bildgeschichte
Schlagworte
Privatheit, Intimität, Kunst, Video, Fotografie, Wolfgang Tillmans, Félix González-Torres, Elke Krystufek, Tracey Emin, Monica Bonvicini, Fotografie, Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts, Amerikanische Kunst, Europäische Kunst, Kunstwissenschaft

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