Keywork4

Ein Konzept zur Förderung von Partizipation und Selbstorganisation in der Kultur-, Sozial- und Bildungsarbeit

»Keywork4« ist ein Gesamtkonzept zur Förderung von Partizipation und Selbstorganisation im Bereich der sozialen und kulturellen Arbeit. Als neue Form der Zusammenarbeit stärkt, verknüpft und erweitert es professionelles und zivilgesellschaftliches Engagement. Neben einer theoretischen Einführung zum Konzept stellt dieser Band Beispiele aus Museen, Schulen, Theatern, Familienzentren sowie Kunst- und Stadtteilprojekten vor und dokumentiert Keywork in der Bildungsarbeit.

Kapitel-Übersicht

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 10
  3. Einleitung

    Seiten 11 - 16
  4. 1. Keywork

    1.1 Was ist Keywork ?

    Seiten 19 - 22
  5. 1.2 Von Keywork zu Keywork

    Seiten 23 - 38
  6. 1.3 Mehr Partizipation wagen

    Seiten 39 - 48
  7. 1.4 Die vier Faktoren von Keywork

    Seiten 49 - 62
  8. 1.5 Keywork lernen

    Seiten 63 - 104
  9. 1.6 Keywork-Ateliers als Knotenpunkte im Quartier

    Seiten 105 - 114
  10. 2. Impulse zur Entwicklung und Weiterentwicklung von Keywork

    2.1 Nachbarschaf tsmuseum e. V.

    Seiten 117 - 130
  11. 2.2 Kreativ altern

    Seiten 131 - 142
  12. 2.3 Keywork findet Stadt

    Seiten 143 - 150
  13. 3. Keywork in der Museumsarbeit

    3.1 Keywork im Museum

    Seiten 153 - 162
  14. 3.2 Ein Garten für alle!

    Seiten 163 - 170
  15. 3.3 Keywork im Leder- und Gerbermuseum

    Seiten 171 - 180
  16. 3.4 »Ach, du liebe Neune!«

    Seiten 181 - 190
  17. 3.5 Analysep arameter für die Arbeit mit Keyworke rn

    Seiten 191 - 202
  18. 4. Keywork-Projekte in der Kultur-, Sozial- und Stadtteilarbeit

    4.1 Beweglich, bewegt, bewegend

    Seiten 205 - 214
  19. 4.2 Kultur von unten

    Seiten 215 - 220
  20. 4.3 Keywork in den Strassen der Stadt

    Seiten 221 - 230
  21. 4.4 Keywork und Wohnen

    Seiten 231 - 242
  22. 4.5 Jede Strasse braucht ein Wohnzimmer

    Seiten 243 - 252
  23. 4.6 Kulturprogramm Herzenssprechstunde

    Seiten 253 - 262
  24. 4.7 Keywork im Altenheim

    Seiten 263 - 270
  25. 4.8 Unser kleines Quartier - das Mehrgenerationenhaus

    Seiten 271 - 292
  26. 4.9 Keywork und Schule

    Seiten 293 - 300
  27. 4.10 Kulturführerschein® für Kids

    Seiten 301 - 312
  28. Inge Schmerbeck

    Seiten 313 - 332
  29. 4.12 Socke ntheater - Keywork für das Theaterpublikum von morgen

    Seiten 333 - 338
  30. 4.13 Keywork e. V.

    Seiten 339 - 344
  31. Anhang

    Publikumslabor

    Seiten 347 - 348
  32. Backmatter

    Seiten 349 - 350
Mehr
29,99 € *

2014-08-20, 350 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2679-7

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Reinhold Knopp

Reinhold Knopp, Fachhochschule Düsseldorf, Deutschland

Karin Nell

Karin Nell, Ev. Erwachsenenbildungswerk Nordrhein, Düsseldorf, Deutschland

... mit Reinhold Knopp und Karin Nell

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Keywork4 markiert einen Wendepunkt in der Kulturarbeit, der Freiwilligenarbeit und der Bildungsarbeit mit starkem Bezug zu Aktivitäten bezogen auf das Wohnquartier. Das Konzept wurde – bottom up – in einem gemeinsamen Lern- und Arbeitsprozess von Menschen aller Generationen und unterschiedlicher Milieus entwickelt. Es wird von freiwilligen und hauptamtlichen Kräften – Profis und Laien – in vernetzten Strukturen umgesetzt, ausgewertet und fortgeschrieben.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Keywork-Konzept wird im Überschneidungsbereich von Lebenswelt und Wissenschaft entwickelt. Es ist ein Beispiel für zeitgemäße, transdisziplinäre Zusammenarbeit. Das Buch dokumentiert einen gemeinsamen Lern- und Entwicklungsprozess: Alle Beteiligten beschreiben ihre Arbeit, ihre Erfahrungen und ihre Ideen aus persönlicher Perspektive. Keywork heißt: auf Augenhöhe zusammenarbeiten, gemeinsam lernen, gestalten und experimentieren, neue Verantwortungsrollen entwickeln. Schluss mit Ehre und Amt!

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Keywork steht für ›Mehr Partizipation wagen‹ – eine wichtige Zielgruppe sind dabei die Menschen in der nachberuflichen Phase. Damit werden aus der Perspektive von Theorie und Praxis (!) zwei wichtige Themenfelder berührt: Die Diskussion über die Instrumentalisierung Älterer durch ihre Aktivierung für Aufgaben, die in staatlicher Verantwortung liegen (Aktivierungsthese); und über die Frage, ob bürgerschaftliches Engagement unter den gegebenen Macht- und Herrschaftsverhältnissen mehr als trügerischer Schein sein kann (Postdemokratie-Debatte).

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Pina Bausch, Joseph Beuys, Ilya Kabakov und Bazon Brock. Leider sind zwei der Diskussionspartner schon verstorben. Alle vier haben mit ihrer Kunst und mit ihren theoretischen Positionen wichtige Impulse für die Entwicklung des Keywork-Ansatzes gesetzt. Es wäre interessant zu erfahren, wie sie das Keywork4-Konzept einschätzen und welche Ideen sie für dessen Weiterentwicklung haben bzw. hätten.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Das Buch zeigt auf, was Keywork ist, was Keywork werden könnte und wie Keywork die Landschaft des freiwilligen Engagements nachhaltig verändern wird.

Besprochen in:

DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung, 1 (2015)
Autor_in(nen)
Reinhold Knopp / Karin Nell (Hg.)
Buchtitel
Keywork4 Ein Konzept zur Förderung von Partizipation und Selbstorganisation in der Kultur-, Sozial- und Bildungsarbeit
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
350
Ausstattung
kart., Klebebindung, 15 Farbabbildungen
ISBN
978-3-8376-2679-7
DOI
Warengruppe
1571
BIC-Code
JNA KJM GM
BISAC-Code
EDU040000 BUS041000 ART059000
THEMA-Code
JNA KJM GLZ
Erscheinungsdatum
2014-08-20
Auflage
1
Themen
Bildung, Museum, Kulturmanagement
Adressaten
Erwachsenenbildung, Kulturwissenschaft, Kultur- und Sozialarbeit
Schlagworte
Kulturarbeit, Bildungsarbeit, Partizipation, Bürgerbeteiligung, Kulturvermittlung, Selbstorganisation, Kulturmanagement, Bildung, Museum, Kulturelle Bildung, Museumspädagogik, Kulturpolitik

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