Risikokontrolle in der Mikrofinanzierung

Eine Analyse des wechselseitigen Bürgens

Mikrofinanzierung ermöglicht die Vergabe von Krediten durch wechselseitiges Bürgen der Schuldner innerhalb einer Gruppe auch noch dort, wo kommerzielle Banken Risiken scheuen. Wie durch wechselseitiges Bürgen die Risiken kontrolliert werden, lässt sich weder allein wirtschaftswissenschaftlich durch Kosten/Nutzen-Kalküle noch allein durch sozialromantische Vorstellungen über die Solidarität der Kreditgruppe erklären.

Mittels eigener ethnographischer Beobachtungen aus Westafrika zeigt Jan Steinhöfel, dass die Risiken neben der lokalen Sozialstruktur und der sozialen Kontrolle der Gruppe zudem durch eine soziale Kontrolle zweiter Ordnung der Interaktion mit dem Kreditbetreuer kontrolliert werden.

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2014-06-11, 246 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2713-8

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Jan Steinhöfel

Jan Steinhöfel, Hochschule Coburg, Deutschland

Autor_in(nen)
Jan Steinhöfel
Buchtitel
Risikokontrolle in der Mikrofinanzierung Eine Analyse des wechselseitigen Bürgens
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
246
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2713-8
DOI
Warengruppe
1724
BIC-Code
JHB JFFM JHMC
BISAC-Code
SOC026000 SOC050000 SOC002010
THEMA-Code
JHB JBFQ JHMC
Erscheinungsdatum
2014-06-11
Auflage
1
Themen
Soziale Ungleichheit, Wirtschaft
Adressaten
Soziologie, Entwicklungsforschung, Organisationsforschung, Ethnographie
Schlagworte
Mikrofinanzierung, Wechselseitiges Bürgen, Soziale Kontrolle, Ethnographie, Inklusion, Exklusion, Wirtschaft, Soziale Ungleichheit, Wirtschaftssoziologie, Ethnologie, Afrika, Soziologie

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