Medien und Stereotype

Konturen eines Forschungsfeldes

Medien setzen auf stereotype Aussagen und Bilder. Gegenstand der Forschung sind medial vermittelte und konstruierte Stereotype allerdings erst seit einigen Jahrzehnten.

Martina Thiele bietet einen Überblick über Geschichte, Theorien und Methoden der kommunikationswissenschaftlichen Stereotypen- und Vorurteilsforschung. Mittels Metaanalysen erhebt sie, welche Studien zu nationalen und ethnischen, religiösen und geschlechtlichen, beruflichen und Altersstereotypen vorliegen und welche politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen die Stereotypenforschung forciert oder verhindert haben. So wird ein Forschungsfeld konturiert, das von hoher praktischer Relevanz für Journalismus, Werbung und PR ist.

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2015-07-21, 504 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2724-4

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Martina Thiele

Martina Thiele, Universität Salzburg, Österreich

... mit Martina Thiele

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Weil es bis jetzt an einer kritischen, kommunikationswissenschaftlichen Aufarbeitung des Forschungsfeldes ›Medien und Stereotype‹ gefehlt hat und hier die Forschung zu nationalen, ethnischen, religiösen, beruflichen, Alters- und Geschlechterstereotypen mittels Metaanalysen untersucht wird.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Die Auseinandersetzung mit der sogenannten ›kernel-of-truth debate‹ und die Identifizierung realistischer und konstruktivistischer Positionen stellen ebenso einen wichtigen Schritt in Richtung Theoriebildung dar wie die kritische Sicht auf einen Funktionalismus, der bis heute die Stereotypenforschung prägt. Neu ist zudem die fachhistorische und zugleich fächerübergreifende Perspektive.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Eine große! Denn Stereotype und Vorurteile sind zu weiten Teilen medial erzeugt und vermittelt. Zugleich können Medien zum Abbau stereotyper ›Bilder in unseren Köpfen‹ beitragen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit allen, die an der Herstellung von Öffentlichkeit beteiligt sind und dabei aus Bequemlichkeit oder zwecks ›Komplexitätsreduktion‹ auf Stereotype zurückgreifen. Und mit Walter Lippmann.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Es enthält alles, was Sie über Medien und Stereotype wissen sollten und es regt zum Nachdenken über Vorurteile an.

»[Man] findet in diesem Buch einen ausgezeichneten aktuellen Forschungsüberblick und einen nicht minder ausführlichen Ausblick auf die Zukunft der Stereotypenforschung.«
Iris Westermann, M & K, 2 (2016)
»Die Publikation leistet [...] einen für die kommunikations- und medienwissenschaftliche Stereotypenforschung sehr wichtigen Beitrag.«
Claudia Töpper, tv diskurs, 76 (2016)
Besprochen in:
r:k:m, 27.07.2016, Wolfgang R. Langenbucher
Communicatio Socialis, 49/3 (2016), Michael Schmolke
Autor_in(nen)
Martina Thiele
Buchtitel
Medien und Stereotype Konturen eines Forschungsfeldes
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
504
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2724-4
DOI
10.14361/9783839427248
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD
BISAC-Code
SOC052000
THEMA-Code
JBCT
Erscheinungsdatum
2015-07-21
Auflage
1
Themen
Medien
Adressaten
Kommunikations- und Medienwissenschaft, Sozialpsychologie, Kulturwissenschaften sowie die journalistische Praxis
Schlagworte
Medien, Stereotype, Vorurteile, Diskriminierung, Kommunikationswissenschaft, Medienästhetik, Medientheorie, Medienwissenschaft

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