Die Gesellschaft der Daten

Über die digitale Transformation der sozialen Ordnung

Big Data, Social Media, Computational Journalism, Industrie 4.0 –

hinter all diesen Chiffren blitzen die Anzeichen des Beginns einer umgreifenden Veränderung der Gesellschaft durch die Möglichkeiten digitaler Datenverarbeitung auf. Welchen Stellenwert hat das zukunftsoffene Experimentieren mit diesen neuen Daten, in deren Gesellschaft wir uns in jedem Moment befinden und die alle unsere Praktiken durchdringen? Und wie ist dies angemessen wissenschaftlich zu beschreiben?

Perspektivenreich zeigen die Autorinnen und Autoren des Bandes, darunter Bruno Latour, Karin Knorr Cetina, Christoph Bieber, Christoph Neuberger und Karl-Heinz Ladeur, die Möglichkeiten auf, das theoretische und empirische Inventar der Gesellschaftswissenschaften am Gegenstand der Digitalisierung zu schärfen.

29,99 € *

2015-10-28, 290 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2764-0

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Florian Süssenguth

Florian Süssenguth, Ludwig-Maximilians-Universität München, Deutschland

... mit Florian Süssenguth

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Daten und digitale Medien haben unseren Alltag erobert und wir stellen dabei fest, dass unsere Erfahrungen den anfänglichen Beschreibungsformen eines einfachen ›Mehr‹ mehr an Partizipation, Transparenz oder auch Vernetzung entsprechen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Aus unterschiedlichsten Blickwinkeln wird gezeigt, wie sehr die Digitalisierung der Gesellschaft im Modus des Experimentierens erfolgt und sich nicht auf externe Leitplanken verlassen kann, sondern auch Erfolgskriterien selbst erst herausfinden muss. Dies gilt nicht nur für Individuen, sondern gerade auch für Organisationen, den Staat etc. Statt einem dort oft vermuteten Unwillen, im Digitalen und mit Daten das Richtige zu tun, zeigt das Buch: Auch dort ist es ein digitales ›muddling through‹.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Es fehlt eine nachhaltige gesellschaftstheoretische Beschäftigung mit den Effekten der Digitalisierung auf die soziale Ordnungsbildung. Nur auf einer zeitgemäßen theoretischen können die Sozialwissenschaften konstruktive Beiträge zu den an unterschiedlichen Orten in der Gesellschaft stattfindenden und lebendigen Digitalisierungsdebatten leisten, anstatt diese nur zu wiederholen und bestenfalls trocken zusammenzufassen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Menschen, die beruflich oder privat mit digitalen Formen experimentieren, um von ihnen zu lernen und zu erfahren, auf welche Fragen sie in diesem Zusammenhang gerne von den Sozialwissenschaften eine Antwort hätten. Und mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich ebenfalls dafür interessieren und die an der Empirie der Digitalisierungsphänomenen ihre Theorien schärfen wollen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Die Sozialwissenschaften müssen das gesellschaftliche Experimentieren mit Daten und digitalen Medien mit zeitgemäßen Theoriewerkzeugen begleiten und zu seinem Gelingen beitragen.

»Die einzelnen Beiträge [bestechen] durch ihre unprätentiösen Analysen, welche sich wohltuend von sonstigen vordergründig bedeutungsschweren Abhandlungen zur Digitalisierung abheben.«
Robert Steudtner, Jahrbuch Extremismus & Demokratie, 28 (2016)
»Insgesamt leistet der Band einen hervorragenden Beitrag zur kritischen Reflexion der Datengesellschaft.«
Lothar Mikos, tv diskurs, 20/3 (2016)
»Der Sammelband [bietet] einen aufschlussreichen Überblick darüber, wie die ›Gesellschaft der Daten‹ in den unterschiedlichen sozialwissenschaftlichen Bereichen reflektiert wird.«
Jan-Felix Schrape, M & K, 2 (2016)
»Der Band wird dem eigenen Anspruch gerecht, unterschiedliche theoretische Zugänge zu diesem komplexen Themenverbund zu bieten. Diese inspirieren über Fachgrenzen hinaus.«
Dirk Burmester, Portal für Politikwissenschaft, 03.03.2016
Besprochen in:
GMK-Newsletter, 12 (2015)
Soziologische Revue, 41/1 (2018), Juliane Jarke
Autor_in(nen)
Florian Süssenguth (Hg.)
Buchtitel
Die Gesellschaft der Daten Über die digitale Transformation der sozialen Ordnung
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
290
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-2764-0
DOI
10.14361/9783839427644
Warengruppe
1729
BIC-Code
JFD JHB
BISAC-Code
SOC052000 POL010000 SOC026000
THEMA-Code
JBCT JHB
Erscheinungsdatum
2015-10-28
Auflage
1
Themen
Medien
Adressaten
Soziologie, Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft sowie die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Gesellschaftstheorie, Medien, Science and Technology Studies, Internet, NSA, Edward Snowden, Mediensoziologie, Medientheorie, Politische Soziologie, Medienwissenchaft, Soziologie

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