Strafende Räume

Wohnpraxen in der Gefängniszelle

Die Geschichte des europäischen Strafvollzugs ist auch eine Geschichte der Perfektionierung von Überwachungsarchitektur. Als Räume der Sanktionierung dienen bis heute überwiegend Bauten des 19. Jahrhunderts. Inhaftierte werden darin in einem sinnlichen Wahrnehmungsprekariat von Raum und Körper gehalten.

Heidi Helmhold zeichnet nach, wie Häftlinge mit dem Haftraum umgehen und welche Raumpraxen, Körperwahrnehmungen und Gegenplatzierungen zur Mikrophysik der Macht dabei eine Rolle spielen.

Ihre Studie im Schnittfeld von Raumsoziologie, Psychologie, Straftheorie und Ästhetik zeigt: Obwohl das Vollzugsziel nach dem StVollzG in der (Re-)Sozialisierung der Inhaftierten besteht, ist die Strafvollzugsarchitektur eine strafende Architektur, die Vergeltung kommuniziert.

29,99 € *

2020-06-27, ca. 250 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2767-1

Erscheint voraussichtlich bis zum 27. Juni 2020

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Heidi Helmhold

Heidi Helmhold, Universität zu Köln, Deutschland

Autor_in(nen)
Heidi Helmhold
Buchtitel
Strafende Räume Wohnpraxen in der Gefängniszelle
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
ca. 250
Ausstattung
kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN
978-3-8376-2767-1
Warengruppe
1510
BIC-Code
JFC JHB RGC
BISAC-Code
SOC022000 SOC026000
THEMA-Code
JBCC JHB RGC
Erscheinungsdatum
2020-06-27
Auflage
1
Themen
Kultur, Raum
Adressaten
Architektur, Raumsoziologie, Wohnforschung, Psychologie, Kulturwissenschaften, Strafrecht, Strafrechttheorie, Pädagogik, Ästhetik
Schlagworte
Architektur, Raum, Körper, Emotionen, Affektpolitik, Raumsoziologie, Materielle Kultur, Raumtheorie, Machtdiskurs, Gouvernementalität, Kultur, Cultural Studies, Kultursoziologie, Kulturwissenschaft

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