Mediale Reflexivität

Beiträge zu einer negativen Medientheorie

Mit der Figur des »Mediums« wird in der Regel eine Vermittlungsfunktion angenommen und ein mittelbares Weltverhältnis unterstellt. Dem hält Jan-H. Möller entgegen, dass sich erst mittels reflexiver medialer Strukturen ein differentes oder abständiges Seinsverhältnis herausbildet. Neben Kittler widmet sich seine Untersuchung dabei in erster Linie Adorno, Derrida, Heidegger und Luhmann. Sie zeigt: Die Frage ist nicht, wie das Subjekt zum Objekt kommt, sondern wie es aus einer Indifferenz mit ihm zu sich gelangt.

Entsprechend lässt sich Mittelbarkeit als medialer Effekt rekonstruieren: Erst anhand von Strukturen medialer Reflexivität wird das Dasein aus seiner wahrnehmungsmäßigen Welteinbettung abgeschieden.

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2014-08-18, 262 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2804-3

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Jan-H. Möller

Jan-H. Möller, Berlin, Deutschland

Besprochen in:

GMK-Newsletter, 9 (2014)
tv diskurs, 74 (2015), Hans-Dieter Kübler
NCCR Mediality Newsletter, 15 (2016), Ulrich Johannes Beil
Autor_in(nen)
Jan-H. Möller
Buchtitel
Mediale Reflexivität Beiträge zu einer negativen Medientheorie
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
262
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2804-3
DOI
10.14361/transcript.9783839428047
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD HP
BISAC-Code
SOC052000
THEMA-Code
JBCT QD
Erscheinungsdatum
2014-08-18
Auflage
1
Themen
Medien
Adressaten
Medientheorie, Philosophie
Schlagworte
Medientheorie, Negative Medientheorie, Mediale Reflexivität, Negative Dialektik, Fundamentalontologie, Dekonstruktion, Systemtheorie, Medien, Medienphilosophie, Philosophie, Medienwissenschaft

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