Bewegung in der Musik

Eine transdisziplinäre Perspektive auf ein musikimmanentes Phänomen

Musik und Bewegung weisen eine ausgeprägte anthropologische Dimension auf. Teresa Leonhardmair nimmt einen Perspektivenwechsel vor und situiert Bewegung in der Musik. Sie zeigt: Seit jeher spielt Bewegung in der Rede über Musik eine Rolle und ist Basis des Musik-Erlebens. In der Synopsis der Quellen werden erstmals Zusammenhänge sichtbar, die einen Beitrag für die Hermeneutik und Vermittlung von Musik leisten.

Die breit angelegte Untersuchung etabliert den Zwischenraum von Wissenschaft und Kunst, innerhalb dessen sich Bewegung als Grundlage der Musik entfaltet. Der transdisziplinäre Ansatz generiert anhand musikalischer Parameter und Phänomene neue Sichtweisen und Impulse für musikaffine Fachbereiche.

37,99 € *

2014-10-29, 326 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2833-3

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Teresa Leonhardmair

Teresa Leonhardmair, Salzburg, Österreich

... mit Teresa Leonhardmair

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Es handelt sich um ein Buch, das aufgrund seiner breit angelegten Untersuchung und seines transdisziplinären Ansatz deutlich macht: Musik ist ein elementares wie nie völlig erklärbares Phänomen und steht in unbedingter Verbindung zum Leben, d.h. zu Bewegung. Angesprochen sind Künstler genauso wie Wissenschaftler und all jene Menschen die sich für das immer wieder rätselhafte Phänomen Musik und dessen unkonventionelle Deutung interessieren.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Musik wird aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel – der Bewegung – betrachtet und so in seiner Vielschichtigkeit dargestellt. Bewegung als Phänomen des Lebens an sich wird in seiner grundlegenden Bedeutung für die Musik erkennbar. Diese Verbindung von Musik und Bewegung, die bislang v.a. in der Musikpraxis thematisiert wurde, wird hier theoretisch verhandelt.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Auch in der Musik sind transdisziplinäre Zugänge zu einer Thematik eher rar. Der unkonventionelle Ansatz, der die Vielfalt und die Analogie forciert, stellt einen wichtigen Beitrag innerhalb einer Wissenschaftskultur dar, in der noch immer die Einzeldisziplin und die Spezialisierung besonders im Mittelpunkt stehen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Kollegen aus unterschiedlichen Bereichen – sei es Musikpädagogik, Musikwissenschaft, Philosophie oder Kunst – sowie mit allen, die Interesse an der Thematik haben; weiters mit konkreten, von mir besonders geschätzte Personen, deren Theorien für das Buch relevant sind, wie z.B. Bernhard Waldenfels oder Helmut Oehring.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Bewegung wird in ihrer Mehrdimensionalität im Kontext der Musik untersucht und vice versa wird Musik über ihre Verankerung in der Bewegung auf neue Art verständlich.

Besprochen in:
Die Musikforschung, 69/2 (2016), Clemens Wöllner
Musiktheorie, 32/2 (2017), Florian Henri Besthorn
Autor_in(nen)
Teresa Leonhardmair
Buchtitel
Bewegung in der Musik Eine transdisziplinäre Perspektive auf ein musikimmanentes Phänomen
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
326
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2833-3
DOI
Warengruppe
1591
BIC-Code
AVA
BISAC-Code
MUS020000
THEMA-Code
AVA
Erscheinungsdatum
2014-10-29
Auflage
1
Themen
Musik
Adressaten
Musikwissenschaft, Musikpädagogik und -psychologie, Naturwissenschaft sowie die Tanz- und Musikpraxis und die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Musik, Bewegung, Proportion, Resonanz, Musikwissenschaft, Ästhetik

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