Warum werden Autoren vergessen?

Mechanismen literarischer Kanonisierung am Beispiel von Paul Heyse und Wilhelm Raabe

In einer vergleichenden Untersuchung zu zwei Autoren aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit unterschiedlicher Rezeptionsgeschichte – Wilhelm Raabe und Paul Heyse – nimmt Christoph Grube detailliert die vielfältigen Entscheidungen in den Blick, die zur Kanonisierung bzw. Dekanonisierung des jeweiligen Autors führten. Über die konkreten Fälle hinaus validiert er bisherige Kanontheorien und entwirft anhand verallgemeinerbarer Mechanismen eine durch weitere Forschung zu überprüfende Theorie literarischer Kanonisierungsprozesse.

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2014-10-02, 280 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2852-4

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Christoph Grube

Christoph Grube, TU Chemnitz, Deutschland

»Die Leistung der Studie besteht damit vor allem darin, aufgezeigt zu haben, dass die Identitätsbildungsfunktion der Literaturgeschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts von quasi eigendynamischen Topoibildungen mitgeprägt ist, die nur noch wenig mit genuin ästhetischen Kriterienmengen zu tun haben.«
Madleen Podewski, Jahrbuch der Raabe-Gesellschaft (2017)
Besprochen in:
Year's Work in Modern Language, 76 (2016), Dagmar Paulus
Deutschunterricht, 1 (2015), Kai Aghte
Autor_in(nen)
Christoph Grube
Buchtitel
Warum werden Autoren vergessen? Mechanismen literarischer Kanonisierung am Beispiel von Paul Heyse und Wilhelm Raabe
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
280
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2852-4
DOI
Warengruppe
1562
BIC-Code
DSB
BISAC-Code
LIT000000 LIT004170
THEMA-Code
DSB
Erscheinungsdatum
2014-10-02
Auflage
1
Themen
Literatur
Adressaten
Literaturwissenschaft, Soziologie, Philosophie
Schlagworte
Wilhelm Raabe, Paul Heyse, Kanon, Literaturgeschichte, Ästhetik, Wissenschaftsgeschichte, Kultur, Bürgertum, Imagologie, Stereotyp, Literaturkritik, Literaturwissenschaft, Literatur, Allgemeine Literaturwissenschaft, Germanistik

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