An den Grenzen der interkulturellen Bildung

Eine Auseinandersetzung mit Scheitern im Kontext von Fremdheit

Interkulturelle Bildung verspricht, das Zusammenleben und -arbeiten unter den Bedingungen von Fremdheit und Migration zu erleichtern. Dennoch gibt es unlösbare Konflikte – und mehr Kulturwissen führt oft zu mehr Orientierungslosigkeit. Droht das Scheitern dieses Bildungsansatzes? Kann interkulturelles Lernen Erfahrungen des Scheiterns integrieren?

Zur Reflexion der Praxis greift Sabine Aydts transdisziplinärer Essay eine Reihe von Denkmodellen auf – vom Schiffbruch über die Tragödie zum Eindringling. Die Auseinandersetzung mit Krisen im Kontext von Fremdheit eröffnet so den Blick auf unerwartete Wege zu einem anderen, spielerischen Ansatz kulturellen Lernens durch Erfahrung im »Übergangsraum« (D.W. Winnicott).

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2015-02-03, 258 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2872-2

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Sabine Aydt

Sabine Aydt, Wien, Österreich

»Sabine Aydt beschreibt zweifelsohne eine Erfahrung, die viele machen, die sich entweder praktisch oder theoretisch mit Kultur und Interkulturalität und mit Bildung in diesem Kontext beschäftigen. Ihr Scheitern als Ausgangspunkt zu nehmen, um zu neuen Erkenntnissen zu gelangen, ist nicht nur kreativ, sondern überzeugend – und durchaus auch ermutigend.« Barbara Schellhammer, polylog, 35 (2016)
»Die Stärke dieser in vielerlei Hinsicht außergewöhnlichen Publikation liegt nicht nur in der Suche nach einem neuen Zugang zur Interkulturalität; auch nicht allein darin, dass Sabine Aydt mit Scheitern einen zentralen, jedoch diskreten Aspekt der didaktischen Erfahrung thematisiert. Das Buch bietet zudem eine kompetent und verständlich geschriebene Zusammenfassung von Debatten und Theorieansätzen der letzten 30 Jahre zu Kultur, Interkultur und Migrationsgesellschaft.«
Hakan Gürses, Stimme, 96 (2015)
»Sabine Aydt unternimmt in ihrem Essay über die Grenzen der interkulturellen Bildung das Experiment, Fremdheit auf einem spielerischen Weg des kulturellen Lernens durch Erfahrung zu überwinden, indem sie ihr Scheitern mit verschiedenen Denkmodellen und Elementen des Dramas simuliert. Am Ende des Weges warten nicht Heilung oder Erlösung, sondern die Entdeckung und Entwicklung eines kulturellen Ichs und seiner Beziehungsfähigkeit, welches Fremdheit und Scheitern konstruktiv erfahren und ›sich als Ich in der Welt verhalten kann‹.«
Tatjana van de Kamp, www.socialnet.de, 23.09.2015
»Dieser Essay bietet eine kritische Reflexion interkultureller Bildung aus der Perspektive einer Praktikerin. Er beschreibt die Erfahrung des Fremdseins, die Angst vor dem Scheitern und das Wagnis, beides kritisch zu durchdenken.«
Oliver Neumann, www.lehrerbibliothek.de, 17.06.2015
Besprochen in:

IDA-NRW, 1 (2015)
www.via-bund.de, 3 (2015)
Pädagogik, 7-8 (2015), Jörg Schlömerkemeper
Pädagogische Rundschau, 4 (2016), Jan Christoph Heiser
Autor_in(nen)
Sabine Aydt
Buchtitel
An den Grenzen der interkulturellen Bildung Eine Auseinandersetzung mit Scheitern im Kontext von Fremdheit
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
258
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2872-2
DOI
Warengruppe
1510
BIC-Code
JFC JFFN JNA
BISAC-Code
SOC022000 SOC007000 EDU040000
THEMA-Code
JBCC JBFH JNA
Erscheinungsdatum
2015-02-03
Auflage
1
Themen
Bildung, Migration
Adressaten
Interkulturelle Pädagogik, Philosophie, Psychologie, Soziologie, Anthropologie, Migrationsforschung sowie integrationspolitische Akteur_innen und Berater_innen, interkulturelle Trainer_innen und Personen mit Migrationserfahrung
Schlagworte
Interkulturalität, Lernen, Scheitern, Grenze, Spiel, Migration, Fremdheit, Bildung, Bildungstheorie, Pädagogik

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