Mensch und Schwan

Kulturhistorische Perspektiven zur Wahrnehmung von Tieren

Tiere sind Objekte der menschlichen Umwelt. Sie werden wahrgenommen und wirken auf die Menschen und ihre Handlungen ein. Am Beispiel von Schwänen – auffälligen, aber nicht domestizierten Vögeln – untersucht Brage Bei der Wieden die Kontakte zwischen Mensch und Tier und geht den durch sie angeregten Vorstellungen und von realen Wahrnehmungen mitunter ganz unabhängigen Traditionen nach.

Jagd und Schwanenhaltung geraten ebenso in den Fokus wie theologische Exegesen und Motive aus Mythologie, Kunst, Literatur und Kitsch. Lassen sich Differenzen, Muster und Veränderungen in Raum-Zeit-Koordinaten bestimmen? Werkzeuge der Geschichtswissenschaft, die Quellenkritik und die Analyse der Quellen in ihrem Kontext eröffnen neue Perspektiven.

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2014-09-08, 332 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2877-7

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Brage Bei der Wieden

Brage Bei der Wieden, Niedersächsisches Landesarchiv Wolfenbüttel, Deutschland

... mit Brage Bei der Wieden

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Weil es die Diskussion zu zentralen Fragen befördern will: Wie entstehen Vorstellungen? Wie werden sie vermittelt? Und was haben sie mit Wahrnehmungen der Außenwelt zu tun?

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Immer neue Anblicke von Schwänen ... Im Übrigen zeichnet es viele Traditionen nach, die sonst nie zusammen betrachtet würden: Reservatrechte der Tierhaltung, die Entstehung der Hohen Jagd, Umschwünge der theologischen Exegese, Empfindungen der Zweisamkeit in der Romantik oder die Entfremdung des Einzelnen von seiner natürlichen Umwelt.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Es integriert Praktiken in Vorstellungen und überwindet fachwissenschaftliche Grenzen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Richard Dawkins. Nicht wegen seines Religionshasses. Keineswegs. Sondern um über die Bedingungen der Evolution von Memen (Replikatoren der Kulturevolution) zu reden.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Anderthalb Sätze: Vorstellungen von Schwänen haben Europäer im Kontakt mit Tieren und unabhängig davon entwickelt; das Buch beschreibt Traditionen, Brüche und Neuanfänge.

Besprochen in:

Stiftung Bündnis Mensch & Tier – Buchempfehlungen, 5 (2015)
GERMANISTIK, 55/3-4 (2014)
Autor_in(nen)
Brage Bei der Wieden
Buchtitel
Mensch und Schwan Kulturhistorische Perspektiven zur Wahrnehmung von Tieren
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
332
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2877-7
DOI
Warengruppe
1559
BIC-Code
HBTB JFFZ
BISAC-Code
HIS054000 HIS000000 NAT039000 SOC000000 NAT039000
THEMA-Code
NHTB JBFU
Erscheinungsdatum
2014-09-08
Auflage
1
Themen
Mensch, Tier, Kulturgeschichte
Adressaten
Kulturwissenschaft, Geschichte, Psychologie, Germanistik, Romanistik, Kunstgeschichte sowie die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Kulturgeschichte, Mensch-Tier-Beziehungen, Jagd, Kunst, Literatur, Tier, Mensch, Tiergeschichte, Human-Animal Studies, Geschichtswissenschaft, Kulturwissenschaft

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