Kriminalliteratur und Wissensgeschichte

Genres – Medien – Techniken

Die Gattungsbewegungen der Kriminalliteratur und deren erzählerische Formen sind unauflöslich mit der Herausbildung neuer Wissensordnungen im 19. und 20. Jahrhundert verbunden. Als Kreuzungspunkt dieser epistemischen Ordnungen erscheint die Kriminologie, die sowohl an der Identifizierung des Verbrechens als auch an einem umfangreichen Wissen über Devianzen und Verbrechertypologien arbeitet.

Die Beiträge des Bandes verstehen die Genres der Kriminalliteratur als Schauplatz dieser Diskurse und ihrer Inszenierungsmöglichkeiten. Damit rückt das Verhältnis von Techniken der Narration und der Spurensicherung sowie von medialen Praktiken und der Produktion von Subjektpositionen in den Blick.

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2015-04-23, 248 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2887-6

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Clemens Peck

Clemens Peck, Universität Salzburg, Österreich

Florian Sedlmeier

Florian Sedlmeier, Freie Universität Berlin, Deutschland

... mit Clemens Peck und Florian Sedlmeier

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Betrachtet man gegenwärtige Bestsellerlisten, so scheint es, als bräuchte die Welt vor allem Krimis. Es ist daher umso dringlicher, den Krimi kulturanthropologisch und wissenshistorisch zu verstehen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Buch bietet neue Lektüren und historische Situierungen kriminalliterarischer Texte mit besonderer Berücksichtigung der Geschichte der Kriminologie und des Verhältnisses von Erzähl- zu Ermittlungstechniken.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Der Band kann in einem neuen Forschungsfeld verortet werden, das sich mit dem Verhältnis von Wissens- und Gattungsgeschichte beschäftigt. In diesem Feld bietet der Band die erste Auseinandersetzung mit Genres der Kriminalliteratur, die sich in paradigmatischer Weise dazu eignen, dieses Forschungsfeld weiter zu erschließen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Edgar Allan Poe.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Jetzt ist schon wieder was passiert.

»Dem vorliegenden Sammelband kommt das Verdienst zu, ein sehr breites Spektrum von kriminalliterarischen Textsorten in die Analyse einzubeziehen und für eine wissenshistorische wie auch literaturwissenschaftliche Fragestellung zu öffnen.
[Er] erschließt ein sehr ergiebiges literarisches Feld für weiterführende wissenspoetologische und wissenshistorische Fragestellungen.«
Veronika Thanner, H-Soz-u-Kult, 12.01.2017
»Dem literaturwissenschaftlich Interessierten bietet ›Kriminalliteratur und Wissensgeschichte‹ eine Fülle neuer Erkenntnisse.«
Klaus-Peter Walter, www.literaturkritik.de, 28.07.2016
Besprochen in:
www.culturmag.de, 15.03.2016, Thomas Przybilka
Autor_in(nen)
Clemens Peck / Florian Sedlmeier (Hg.)
Buchtitel
Kriminalliteratur und Wissensgeschichte Genres – Medien – Techniken
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
248
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2887-6
DOI
Warengruppe
1562
BIC-Code
DSB
BISAC-Code
LIT000000 LIT004170 LIT004120
THEMA-Code
DSB
Erscheinungsdatum
2015-04-23
Auflage
1
Themen
Literatur
Adressaten
Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft, Soziologie, Anthropologie, Historiographie sowie die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Kriminalliteratur, Wissensgeschichte, Subjektivität, Dispositiv, Medien, Literatur, Allgemeine Literaturwissenschaft, Germanistik, Anglistik, Wissenschaftsgeschichte, Literaturwissenschaft

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