Die Kultur des Neoevolutionismus

Zur diskursiven Renaturalisierung von Mensch und Gesellschaft

Von den wissenschaftlichen Weltanschauungen des 19. Jahrhunderts ist im frühen 21. Jahrhundert einzig der Darwinismus noch populär und expansiv.

Der Band zeigt: Die evolutionistischen Deutungsmuster haben sich – beflügelt durch den spektakulären Erfolg der Genetik – auch in Gebieten ausgebreitet, die zuvor den Kultur- und Sozialwissenschaftlern vorbehalten schienen. Themenfelder wie Gesellschaft, Kultur, Moral, Ästhetik, die für die öffentliche Identität der Geisteswissenschaften standen, geraten mit der wachsenden Deutungsmacht des Evolutionismus selbst unter biologischen Anpassungsdruck. Dies hat zur Folge, dass moderne Machttechniken uns nicht mehr als kulturelle Kollektive adressieren, sondern als biologische Individuen.

Mit Beiträgen von Fabian Deus, Anna-Lena Dießelmann, Luisa Fischer, Daniel Göcht und Clemens Knobloch.

32,99 € *

2014-11-27, 276 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2891-3

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Fabian Deus

Fabian Deus, Universität Siegen, Deutschland

Anna-Lena Dießelmann

Anna-Lena Dießelmann, Universität Cali, Kolumbien

Luisa Fischer

Luisa Fischer, Universität Siegen, Deutschland

Clemens Knobloch

Clemens Knobloch, Universität Siegen, Deutschland

Buchtitel
Die Kultur des Neoevolutionismus Zur diskursiven Renaturalisierung von Mensch und Gesellschaft
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
276
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2891-3
DOI
10.14361/transcript.9783839428917
Warengruppe
1510
BIC-Code
JFC
BISAC-Code
SOC022000
THEMA-Code
JBCC
Erscheinungsdatum
2014-11-27
Auflage
1
Themen
Kultur, Natur
Adressaten
Diskurswissenschaft, Sozialwissenschaft, Kulturwissenschaft, Kommunikations- und Medienwissenschaft
Schlagworte
Evolution, Kultur, Moral, Ästhetik, Gesellschaft, Natur, Mensch, Diskurs, Kulturtheorie, Cultural Studies, Kultursoziologie, Kulturwissenschaft

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