New Media Culture: Mediale Phänomene der Netzkultur

Das Netz ist eine Brutstätte für mediale Phänomene wie etwa digitale Realitäten, Avatars, Memes, Selfies, Transmedia Storytelling, Shitstorms, Gamification, Ultra Fandom, Big Data oder hybride Medienformen, die direkten Einfluss auf Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft haben. Doch welche Auswirkungen hat die Netzkultur auf unsere tagtägliche Wahrnehmung von Kommunikation, Arbeitsbedingungen, sozialen Beziehungen, Konsumprodukten und ästhetischen Entwürfen? Dieser Band versammelt grundlegende Annäherungen an die medialen Ausformungen digitaler Kulturen und ermöglicht Studierenden und Lehrenden – aber auch Praktiker_innen – verschiedener Disziplinen, diese zu überdenken, weiterzuspinnen und zu hinterfragen.

Mit Beiträgen u.a. von Henry Jenkins, Ramón Reichert, Judith Ackermann, Jan-Hinrik Schmidt, Stephan Sonnenburg und Roman Rackwitz.

29,99 € *

2015-05-04, 302 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2907-1

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Christian Stiegler

Christian Stiegler, Karlshochschule International University, Karlsruhe, Deutschland

Patrick Breitenbach

Patrick Breitenbach, Karlshochschule International University, Karlsruhe, Deutschland

Thomas Zorbach

Thomas Zorbach, vm-people, Berlin, Deutschland

... mit Christian Stiegler

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Dieses Buch soll aus Mediennutzern aufgeklärte Netzindividuen machen. Denn es gibt kaum noch einen Bereich unseres Lebens, der nicht von den Bedingungen der digitalen Kultur vereinnahmt ist. Selfies, Memes, Avatare, Shitstorms, ständige Erreichbarkeit, digitale Medienrealitäten und Medienhybride sind für uns schon so selbstverständlich geworden, dass wir sie kaum noch hinterfragen und dadurch wie Lemminge in einen Strudel medialer Netzphänomene geraten. Dieses Buch soll es seinen Lesern ermöglichen, die Netzkultur zu reflektieren und weiterzudenken.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Die Autor/-innen dieses Buches interessieren sich nicht so sehr dafür, was wir mit neuen Medien machen, sondern vielmehr was sie mit uns anstellen. Besonders im deutschen Sprachraum gibt es kaum Werke auf akademischem Niveau, die einen breiten Einstieg in die vielfältigen Medienphänomene der digitalen Kultur ermöglichen. In diesem Buch kommen Akademiker/-innen und Praktiker/-innen zu Wort und bieten so einen spannenden Mix aus Perspektiven und gebündeltem Expertentum.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

›New Media Culture‹ oder ›Digitale Kultur‹ sind längst etablierte akademische Forschungsbegriffe, die in ihren Facetten unterschiedliche interdisziplinäre Bereiche wie digitale Inszenierung, Big Data, Vernetzung und Partizipation oder soziale Medien untersucht. Dass solche Forschung ständig nach einem Update ringt, sieht man an Mensch-Medien-Hybriden wie Apples Watch oder Augmented Reality-Produkten, die gegenwärtig auf uns zukommen. Die Realität ist oft schneller als der Forschungsdiskurs – unser Buch möchte für eine breite und immer zu aktualisierende Debatte die Basis bieten.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Am liebsten mit Studierenden, den sogenannten ›digital natives‹. Sie sind es, die mit einem reflektierten Umgang mit digitalen Medien unsere Welt maßgeblich zum Besseren verändern könnten.

5. Ihr Buch in einem Satz:

»New Media Culture« will das Unbewusste der digitalen Kultur bewusst machen.

»Als einführendes Werk in die New Media Culture [...] ist dieses Werk gelungen. Die klare Struktur der Beiträge eröffnet den Leser/innen einen guten Überblick. Die Texte des Buches sind leicht verständlich und bieten eine Einführung in aktuelle Phänomenfelder der Medienkultur. Insgesamt gelingt es den Autor/innen, die Theorie-Praxis-Verschränkung der gegenwärtigen ›New Media Culture‹ produktiv zu thematisieren und aufzubrechen.«
Tine Nowak/Marco Wolf, www.socialnet.de, 25.11.2015
»Dieser [Grundstein] liefert sowohl Studierenden und Lehrenden der Kultur- und Medienwissenschaften als auch Praktikerinnen und Praktikern wertvolle Erkenntnisse, sich mit diesen Phänomenen (weiter) auseinanderzusetzen und im praktischen Diskurs mit den sogenannten Digital Natives zu erörtern.«
Günther Anfang, merz, 59/5 (2015)
»Ein Lehrbuch, aber von Interesse für alle, die am sozial-, medien-, kulturwissenschaftlichen Diskurs zum Internet teilnehmen. Die Beiträge geben einen guten Einstieg in die diversen Phänomene.«
Klaus Janowitz, Netnographie & Co, 27.05.2015
Besprochen in:
MEDIENwissenschaft, 1 (2017), Tim Glaser
Buchtitel
New Media Culture: Mediale Phänomene der Netzkultur
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
302
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-2907-1
DOI
10.14361/9783839429075
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD
BISAC-Code
SOC052000
THEMA-Code
JBCT1
Erscheinungsdatum
2015-05-04
Auflage
1
Themen
Medien, Internet
Adressaten
Medienwissenschaft, Soziologie, Kulturwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Philosophie, Medien- und Kommunikationsmanagement sowie die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
New Media Culture, Neue Medien, Digitale Kultur, Digitale Gesellschaft, Netzkultur, Social Media, Konsum, Internet, Medien, Medienwissenschaft, Medienkultur, Digitale Medien, Medienästhetik

Video: Late Night Show, hosted by Marcus John Henry Brown

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