Das narrative Subjekt – Erzählen im Zeitalter des Internets

Welche Geschichten erzählen Menschen, die die digitalen Medien als Instrumente und Bühnen des Erzählens nutzen oder sie zum Gegenstand des Erzählens machen?

Diese Studie, in die Netzakteur_innen und Blogger_innen einbezogen waren, zeigt: Es sind Geschichten, die u.a. von Vernetzung, Verwandlung, Grenzmanagement und Aufbruch handeln. Als narrative Zeitsignaturen verweisen sie auf Fragen, Bedürfnisse, Ängste und Sehnsüchte, mit denen sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in verschiedenen Regionen der Welt angesichts des weltweiten gesellschaftlich-kulturellen Wandels konfrontiert sehen.

Christina Schachtners kulturwissenschaftliche Reflexion berücksichtigt die Einflüsse von Kultur und digitaler Technik auf heutiges Geschichtenerzählen.

32,99 € *

2016-06-06, 248 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2917-0

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Christina Schachtner

Christina Schachtner, Klagenfurt/München, Österreich/Deutschland

... mit Christine Schachtner

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Das Erzählen erfährt derzeit unter dem Eindruck gesellschaftlich-kultureller Veränderungen und den neuen Erzählbühnen in den digitalen Netzwerken einen Wandel in Inhalt und Form. Die Erzählungen der in diesem Buch auftretenden Netzakteur_innen und Blogger_innen stellen sich als Antworten auf diese Herausforderungen und auf die neuen medialen Möglichkeiten dar; sie können als narrative Zeitsignaturen gelesen werden.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Buch ermöglicht neue Einblicke in das Leben der jungen netzaffinen Generation. Die Typologie der präsentierten Geschichten lässt erkennen, was diese Generation bewegt, worin ihre Sehnsüchte und ihre Ängste bestehen und wie sie ihr Leben zu meistern versucht. Neu ist auch die in dem Buch entwickelte grenzüberschreitende Perspektive; es kommen Erzähler_innen aus verschiedenen Teilen der Welt zu Wort.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

In aktuellen Debatten in den Medien-, Kultur- und Literaturwissenschaften zeigt sich eine verstärkte Aufmerksamkeit für zeitgenössisches Erzählen. Auch in Diskurszusammenhängen von Autoren, Lektoren und Verlagen werden Fragen nach den Veränderungen des Erzählens gestellt wie Veranstaltungstitel wie ›Impulse für gegenwärtiges Erzählen‹ belegen. Das Buch liefert für diese Debatten neue Denkanstöße; es präsentiert einen neuen, empirisch gestützten Erzählbegriff, der das Fragmentarische, das offene Ende, das Transmediale, das Erfordernis der kulturellen Übersetzung betont.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen generell, mit jungen Netzakteur_innen und Blogger_innen, mit Migrant_innen, mit Vertretern aus den Bereichen Bildung, Kunst und Kultur, mit Politiker_innen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Zeitgenössisches Erzählen antwortet biografischen und gesellschaftlich-kulturellen Herausforderungen und hat mit den digitalen Medien neue Erzählbühnen gewonnen, die die Inhalte und Formen des Erzählens nicht unberührt lassen.

»Nicht nur der Erzählinhalt, sondern auch die Erzählformen und -absichten wandeln sich. Hierzu tragen Schachtners Analysen wertvolle Erkenntnisse bei. ›Das narrative Subjekt‹ ist eine hilfreiche Bestandaufnahme, die auch als Ratgeber taugt.«
Sebastian Meißner, www.literaturkritik.de, 14.12.2017
»Die Stärke des Buches liegt [...] in der Auseinandersetzung mit der Komplexität zeitgenössischer Subjektkonstruktion in einer globalen, digitalen Welt.«
Kathrin Rothemund, M & K, 4 (2017)
»Schachtners Versuch, die ermittelten Medienpraktiken und Subjektkonstruktionen der befragten Netzakteure und Blogger/-innen in einen übergreifenden narrativen Zusammenhang zu stellen, ist gelungen.«
Dagmar Hoffmann, Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 37/2 (2017)
»Sehr sorgfältig und detailliert beschriebene Studie.«
Weiterbildung – Zeitschrift für Grundlagen, Praxis und Trends, 3 (2017)
O-Ton: »Menschen erzählen immer das, was ihnen wichtig ist« – Christina Schachtner am 17.5. im Gespräch auf der narrativa in Frankfurt.
http://ow.ly/AOpT30dR5SL
O-Ton: »Narrative Puzzlestücke der Netzgeneration« – Christina Schachtner bei www.indie-publishing.de
(http://ow.ly/Wib9309KObd)
O-Ton: »Ich werde gesehen! Ich gehöre dazu!« – Christina Schachtner am 01.10. im Interview mit der Kleinen Zeitung. (http://ow.ly/8PqJ306dZAU)
O-Ton: Christina Schachtner in der Bayern-2-Sendung »Warum wir erzählen – Der Mensch, das geschichtenerzählende Tier«
http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/erzaehlen-geschichten-100.html
»In Deutschland verwenden 100% der 14- bis 19-Jährigen und 98% der 20- bis 29-Jährigen das Internet. Ältere, die sich schwer tun, die Begeisterung dafür zu verstehen, finden in diesem Buch eine Fülle neuer Denkanstöße. Nach der Lektüre werden sie die Vorliebe für die virtuellen Welten der Generation Y besser verstehen. Die Jungen können in dem Spiegelbild viel Interessantes entdecken. Die Beschäftigung mit dem ›Erzählen im Zeitalter des Internets‹ lohnt sich für alle.«
Helga Maria Wolf, Austria Forum, 23.06.2016
O-Ton: »Global Flows« – Christina Schachtner auf www.futurewewant.net am 01.10.2015. http://bit.ly/2wAWYeG
Besprochen in:
GMK-Newsletter, 7/8 (2016)
GMK-Newsletter, 10 (2016)
ad astra, 2 (2016)
Autor_in(nen)
Christina Schachtner
Buchtitel
Das narrative Subjekt – Erzählen im Zeitalter des Internets
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
248
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-2917-0
DOI
10.14361/9783839429174
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD DSB
BISAC-Code
SOC052000 LIT000000
THEMA-Code
JBCT JBCT1 DSB
Erscheinungsdatum
2016-06-06
Auflage
1
Themen
Medien, Internet, Literatur
Adressaten
Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft, Soziologie, Erziehungswissenschaft
Schlagworte
Digitale Medien, Narration, Storytelling, Erzählen, Internet, Medien, Literatur, Medienästhetik, Allgemeine Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaft, Medienwissenschaft

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