Deutsch-Chinesische Arbeitswelten

Einblicke in den interkulturellen Unternehmensalltag in Deutschland und China

Interkulturelle Herausforderungen werden in Theorie und Praxis häufig an nationale Zugehörigkeiten geknüpft. Anne Schreiter hinterfragt solche vereinfachten Erklärungsmodelle, indem sie Mitarbeiter_innen sowohl in deutschen Unternehmen in China als auch in chinesischen Unternehmen in Deutschland zu Wort kommen lässt. Ihre Erzählungen verdeutlichen, wie die Betroffenen ihren besonderen Arbeitsalltag meistern und welche Strategien dabei zum Einsatz kommen.

Die Studie ist nicht nur für wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Forschungen interessant, sondern bietet auch Praktiker_innen einen wertvollen Einblick in komplexe interkulturelle Arbeitswelten.

37,99 € *

2015-02-11, 304 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2942-2

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Anne Schreiter

Anne Schreiter, University of California in Berkeley, USA

... mit Anne Schreiter

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Die Leser würden sonst nie erfahren, warum ein deutscher Manager in China mit Columbo verhandelt!

›Interkulturelle Kommunikation‹ wird immer wieder als wichtige Fähigkeit benannt, es bleibt aber meist unklar, was das denn nun konkret bedeutet. Das Buch schließt diese Lücke und zeigt, wie sich Manager und Mitarbeitende ihren interkulturellen Alltag erklären. Und wie wir möglichst angemessen mit anderen kommunizieren und zurecht kommen, ist ein Thema, das noch lange nicht ausgeschöpft ist.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Buch untersucht nicht nur deutsche Unternehmen in China, sondern auch chinesische Unternehmen in Deutschland – und das macht tatsächlich etwas aus. Denn auch die Rahmenbedingungen und die Vorannahmen, die wir über den jeweils anderen haben, prägen die Zusammenarbeit. Die nationale Zugehörigkeit ist dabei erst einmal prominent und wird schnell als Erklärung herangezogen, wenn etwas nicht glatt läuft oder man vom anderen irritiert ist. Doch es steckt mehr dahinter, wenn man genau hinschaut.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Beim Thema Interkulturalität kommt man nicht um den Begriff der Kultur herum. Dabei geht es auch, aber eben nicht ausschließlich um Nationalitäten. Viel interessanter ist, wie Kultur im Alltag als Normalität etabliert wird. Das heißt dann nicht unbedingt Fremdes ganz zu verstehen. Wir müssen vielmehr lernen, mit Unterschieden umzugehen. Das Buch ergänzt die Debatten dazu, was interkulturelle Kompetenz bedeuten kann und fragt, was eigentlich deren Ziele sein können.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit den Praktikern, die ich im Buch zu Wort kommen lasse und mit interkulturellen Trainern und Beratern.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Manager und Mitarbeitende in deutsch-chinesischen Arbeitswelten meistern ihren Alltag nicht immer wie gedacht.

»Aufgrund des hohen Niveaus ist Schreiters Projekt [...] eine Art Seismograph des wissenschaftlichen Zeitgeistes. Es spiegelt nicht nur das Theoriedefizit des reformierten Kulturbegriffs wieder, sondern lenkt die Aufmerksamkeit auf die fundamentale Krux aller empirischen Studien im Bereich der interkulturellen Kommunikation.«
Zeitschrift für Kultur- und Kollektivwissenschaft, 2/1 (2016)
»Dieses Buch enthält einen so wertvollen Reichtum an empirischen Daten, dass man seine Lektüre empfehlen kann.«
Horst Jürgen Helle, www.socialnet.de, 18.11.2015
Besprochen in:

Asia Bridge, 9 (2015)
Autor_in(nen)
Anne Schreiter
Buchtitel
Deutsch-Chinesische Arbeitswelten Einblicke in den interkulturellen Unternehmensalltag in Deutschland und China
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
304
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2942-2
DOI
Warengruppe
1724
BIC-Code
JHBL JFC
BISAC-Code
SOC026000 SOC022000
THEMA-Code
JHBL JBCC
Erscheinungsdatum
2015-02-11
Auflage
1
Themen
Kultur, Arbeit, Wirtschaft
Adressaten
Soziologie, Wirtschaftswissenschaften, Psychologie, Kommunikationswissenschaften sowie Praktiker_innen in interkultureller Wirtschaftskommunikation und -beratung
Schlagworte
Wirtschaftskommunikation, Interkulturalität, Internationale Unternehmen, Arbeit, China, Deutschland, Wirtschaft, Kultur, Arbeits- und Industriesoziologie, Wirtschaftssoziologie, Organisationssoziologie, Soziologie

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