Marc Rölli (Hg.)

Fines Hominis?

Zur Geschichte der philosophischen Anthropologiekritik

Seit bereits gut 50 Jahren geistern in der Philosophie die Thesen vom »Verschwinden des Menschen«, seiner »Auflösung« oder seinem »Ende« herum. Vom »Tod des Subjekts« ist immer wieder die Rede. Von Kant, Hegel und Marx bis zu Nietzsche, Heidegger, Adorno und Foucault etabliert sich eine philosophische Skepsis, die sich auf »den Menschen« bezieht und über ihn hinausweist.

Dieses Buch klärt über die Hintergründe und Bedeutungen dieser als »postmodern« geltenden Postulate auf, ohne dabei in polemische Vorurteile zu verfallen. In den einzelnen Beiträgen werden die historisch einschlägigen Kritiken rekonstruiert, die sich gegen eine anthropologische Erhöhung oder Verabsolutierung »des Menschen« aussprechen.

Zugleich bezieht der Band philosophisch Position gegen den aktuellen Trend einer Wiederbelebung naturalistischer Menschenbilder in Biowissenschaften und Hirnforschung.

29,99 € *

2015-03-19, 232 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2956-9

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Marc Rölli

Marc Rölli, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, Deutschland

... mit Marc Rölli

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Es gibt zur Zeit eine Tendenz, den neuesten Erkenntnissen der Hirnforschung bedenkenlos zu folgen. Um dieser Tendenz entgegenzuwirken, unternimmt das Buch eine Revision anthropologischer Vorurteile aus philosophischer Sicht. In den einzelnen Beiträgen werden die bekanntesten kritischen Stimmen (von Kant über Marx bis Nietzsche und Foucault) versammelt und dargestellt.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Es klärt über den postmodernen Mythos vom ›Ende des Menschen‹ auf und erzählt die vergessene Geschichte der philosophischen Anthropologiekritik. Mit ihr wird deutlich, inwiefern naturwissenschaftliche Verallgemeinerungen in Sachen Menschenbild problematisch sind.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Das Buch zeigt die reichen Potenziale der philosophischen Vergangenheit auf, aus denen in den gegenwärtigen Debatten um den Naturalismus neue Argumente geschöpft werden können. Anthropologie ist ein aktuell sehr umstrittenes Thema – und dies nicht nur in der Philosophie. In den verschiedenen Beiträgen werden jeweils unterschiedliche Aspekte des Themas beleuchtet, die zusammengenommen ein übersichtliches und facettenreiches Bild ergeben.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit guten Freund_innen, Kolleg_innen und wissbegierigen Studierenden.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Grandios, bezaubernd, vielsagend, fantastisch ist es!

»Einige gewichtige Beiträge zu einer möglichen Geschichte der philosophischen Anthropologiekritik.«
Ugo Balzaretti, Internationales Jahrbuch für Philosophische Anthropologie, 7 (2017)
Autor_in(nen)
Marc Rölli (Hg.)
Buchtitel
Fines Hominis? Zur Geschichte der philosophischen Anthropologiekritik
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
232
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2956-9
DOI
Warengruppe
1526
BIC-Code
HP HPC
BISAC-Code
PHI000000 PHI016000
THEMA-Code
QD QDH
Erscheinungsdatum
2015-03-19
Auflage
1
Themen
Mensch
Adressaten
Philosophie, Geschichte, Literaturwissenschaft, Soziologie, Politikwissenschaft, Anthropologie, Ethnologie, Kulturwissenschaft
Schlagworte
Mensch, Philosophie, Anthropologie, Kritik, Posthumanismus, Subjekt, Philosophische Anthropologie, Deutsche Philosophiegeschichte, Französische Philosophiegeschichte, Philosophiegeschichte

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