Der Ausstellungskatalog 2.0

Vom Printmedium zur Online-Repräsentation von Kunstwerken

Der gedruckte Katalog bei Kunstausstellungen wird zunehmend von virtuellen Präsentationsformen ergänzt oder gar abgelöst. Basierend auf der Skizzierung gedruckter Vorläufer geht Karin Mihatsch der Entwicklung der sogenannten »Web-catalogue-documents« nach und zeigt, wie diese im Web 2.0 veröffentlichte eigenständige Website die Funktionen und Inhalte eines gedruckten Katalogs teilweise aufnimmt und sie mit Hilfe der Möglichkeiten des neuen Mediums inhaltlich und strukturell weiterführt.

Die kulturwissenschaftliche Analyse konzentriert sich auf Wechselwirkungen zwischen Katalog, Präsentationsformen, Reproduktionstechniken und Rezeptionsformen und fokussiert den für die museale Entwicklung und das damit verbundene Katalogwesen bedeutsamen französisch- und deutschsprachigen Raum.

Kapitel-Übersicht

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 8
  3. Vorwort

    Seiten 9 - 12
  4. 1. Der Sammlungs- und Ausstellungskatalog Klärung der Begrifflichkeit und historische Entwicklung ausgehend vom 15. Jahrhundert

    1.1 Einführung

    Seiten 15 - 38
  5. 1.2 Der Katalog im 15. Jahrhundert

    Seiten 39 - 42
  6. 1.3 Der Katalog im 16. Jahrhundert

    Seiten 43 - 58
  7. 1.4 Der Katalog im 17. Jahrhundert

    Seiten 59 - 72
  8. 1.5 Der Katalog im 18. Jahrhundert

    Seiten 73 - 92
  9. 1.6 Der Katalog im 19. Jahrhundert

    Seiten 93 - 104
  10. 1.7 Der Katalog im 20. Jahrhundert

    Seiten 105 - 168
  11. 1.8 Der Katalog im 21. Jahrhundert

    Seiten 169 - 186
  12. 1.9 Zusammenfassung

    Seiten 187 - 188
  13. 2. Der Online-Katalog Überblick und Definition

    2.1 Einführung

    Seiten 191 - 212
  14. 2.2 Quellen und Vorläufer des Online-Katalogs im Offline-Bereich

    Seiten 213 - 244
  15. 2.3 Quellen und Vorläufer des Online-Katalogs im Online-Bereich

    Seiten 245 - 270
  16. 2.4 Bestandsaufnahme erster Online-Kataloge

    Seiten 271 - 282
  17. 2.5 Analyse und Systematisierung der aufgelisteten Beispiele

    Seiten 283 - 290
  18. 2.6 Abgrenzung und Definition des Online-Katalogs

    Seiten 291 - 296
  19. 2.7 Der Online-Katalog

    Seiten 297 - 310
  20. 3. These und Überprüfung der These

    3.1 Der Ausgangspunkt

    Seiten 313 - 314
  21. 3.2 Warum etabliert sich der Online-Katalog?

    Seiten 315 - 316
  22. 3.3 Das "Web-catalogue-document" als eigenständiges Medium?

    Seiten 317 - 318
  23. 3.4 Zusammenfassung

    Seiten 319 - 320
  24. 4. Konklusion

    4.1 Konklusion und Ausblick

    Seiten 323 - 326
  25. 5. Anhang

    Appendix

    Seiten 329 - 362
  26. Literatur

    Seiten 363 - 380
  27. Abbildungen

    Seiten 381 - 385
  28. Backmatter

    Seite 386
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39,99 € *

2015-05-05, 386 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2959-0

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Karin Mihatsch

Karin Mihatsch, Projektmanagerin und Wissenschaftlerin, Graz und Wien, Österreich; Paris, Frankreich

... mit Karin Mihatsch

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Es existiert Literatur, die eine teilweise Zusammenfassung der Entwicklung der Sammlungs- und Ausstellungskataloge gibt, sowie Abhandlungen, die sich auf spezielle Publikationen konzentrieren; jedoch genau der Mangel an einem einen durchgehenden Überblick gebenden Hauptwerk veranlasst mich, meinen Beitrag in ebendiesem Feld fußen zu lassen. Die Weiterführung meiner Untersuchung im Web 2.0 komplettiert die Auseinandersetzung vom aktuellen Standpunkt aus.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Einerseits schafft »Der Ausstellungskatalog 2.0« Verständnis für die Entwicklung des Sammlungs- und Ausstellungskatalogs aus historischer Sicht; andererseits wird ein Konzept zur Überführung dieses Mediums ins Web 2.0 dargelegt, das sich im hier vorgestellten Modell des ›Web-catalogue-documents‹ zusammenfassen lässt.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die Auseinandersetzung mit der Überführung des Sammlungs- und Ausstellungskatalogs ins Web 2.0 ist derzeit außerordentlich aktuell: Heute stehen einer jungen Generation, die mit den neuen Technologien aufwächst, ältere Nutzer, die über andersartiges Userwissen verfügen, gegenüber. So treffen derzeit (noch) verschiedene Nutzergenerationen aufeinander, die sehr unterschiedlich mit den Neuen Medien umgehen. Genau diese Diversität bietet einen fruchtbaren Boden, um die aktuellen Entwicklungen differenziert zu analysieren.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Ich würde mein Buch gerne – rein hypothetisch – mit dem französischen Philosophen, Historiker und Semiotiker Louis Marin besprechen. Eine generelle Diskussion mit dem im Jahr 1992 verstorbenen Marin rund um das von ihm etablierte binäre Konzept von ›catalogue-en-acte‹/›catalogue-document‹ sowie eine gemeinsame Durcharbeitung meiner Fortführung dieses Modells würden eine Bereicherung der theoretischen Auseinandersetzung darstellen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Es skizziert die Entwicklung des gedruckten Ausstellungs- und Sammlungskatalogs und erörtert darauf aufbauend das Konzept des ›Web-catalogue-documents‹, einer Form des Online-Katalogs.

Autor_in(nen)
Karin Mihatsch
Buchtitel
Der Ausstellungskatalog 2.0 Vom Printmedium zur Online-Repräsentation von Kunstwerken
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
386
Ausstattung
kart., Klebebindung, 41 SW-Abbildungen
ISBN
978-3-8376-2959-0
DOI
Warengruppe
1581
BIC-Code
GM AB
BISAC-Code
ART059000 BUS100000 ART000000
THEMA-Code
GLZ AB
Erscheinungsdatum
2015-05-05
Auflage
1
Themen
Kunst, Museum
Adressaten
Kulturwissenschaft, Museologie sowie Praktiker_innen im Bereich Kunstausstellung und Katalogwesen
Schlagworte
Ausstellungskatalog, Sammlungskatalog, Web 2.0, Internet, Museum, Kunst, Museumswissenschaft, Praktische Museumskunde, Kunstwissenschaft

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