Grammatische Subjektivität

Wittgenstein und die moderne Kultur

Ludwig Wittgenstein hat in seinem späten Werk »Philosophische Untersuchungen« die grammatische Beschreibung unserer lebensweltlichen Handlungen ins Zentrum seiner Überlegungen gestellt. Diese Abkehr von essentialistisch-aristotelischen Wesensdefinitionen hat bis heute nichts von ihrer Sprengkraft verloren. Mit Habermas sind die »weltkonstituierenden Leistungen« im 20. Jahrhundert auf »grammatische Strukturen« übergegangen. Die Rede des Subjekts von sich selbst erscheint dann in einem neuen Licht: Es ist in einer grammatischen Weise verfasst, im Wissen um die ständige Veränderbarkeit jener Regelsysteme, die durch grammatische Standards in die Praxis überführt werden.

Erstmals beschreibt der Band die Kategorie der Grammatischen Subjektivität als Erweiterung des Referenzrahmens, innerhalb dessen Menschen von sich sprechen: im Blick auf Themen wie Wissen, Ethik, Politik, die Umstände der Moderne oder den Begriff des Cogito.

34,99 € *

2018-12-27, ca. 300 Seiten
ISBN: 978-3-8376-2991-0

Dieser Artikel erscheint am 27. Dezember 2018

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Sandra Markewitz

Sandra Markewitz, Deutschland

Autor_in(nen)
Sandra Markewitz (Hg.)
Buchtitel
Grammatische Subjektivität Wittgenstein und die moderne Kultur
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
ca. 300
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-2991-0
Warengruppe
1521
BIC-Code
JFC HP CFA HPC
BISAC-Code
PHI034000 PHI038000 PHI009000
THEMA-Code
JBCC QD CFA QDH
Erscheinungsdatum
2018-12-27
Auflage
1
Themen
Kultur, Sprache
Adressaten
Philosophie, Soziologie, Kulturwissenschaft
Schlagworte
Wittgenstein, Kultur, Sprache, Moderne, Grammatik, Subjektivität, Kulturphilosophie, Sprachphilosophie, Philosophiegeschichte, Philosophie

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