Film und Literatur der 1970er Jahre

Eine Studie zu Annäherung und Wandel zweier Künste

Film und Literatur haben sich in den 1970er Jahren einander angenähert. Das hat den Film, vor allem aber die Literatur verändert.

Leser_innen rezipieren Romane, lyrische und essayistische Texte anders, wenn sie die filmische Gestaltung in die Lektüre miteinbeziehen – eine Entwicklung, welche die Literaturwissenschaft bisher außer Acht gelassen hat.

In ihrer Untersuchung geht Elisabeth K. Paefgen erstmals den filmischen Einflüssen in den Werken bekannter Autoren wie Ulrich Plenzdorf, Rolf Dieter Brinkmann und Wolf Biermann nach. Dabei bezieht sie auch die Filmkunst der 1970er Jahre mit ausgewählten Beispielen bekannter deutscher und europäischer Regisseure in die Diskussion mit ein und zeigt: Dieses Jahrzehnt ist nicht nur durch politisch-gesellschaftliche Umbrüche gekennzeichnet – auch die Künste haben einschneidende Wandlungen erfahren.

39,99 € *

2015-11-27, 348 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3039-8

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Elisabeth K. Paefgen

Elisabeth K. Paefgen, Freie Universität Berlin, Deutschland

... mit Elisabeth K. Paefgen

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Über die 1970er-Jahre ist noch nie aus dieser Perspektive geschrieben worden. Dass sich die filmischen und die literarischen Künste in diesem Zeitraum einander ganz neu angenähert haben, ist bisher immer nur am Rande erwähnt, aber noch nicht genauer untersucht worden. Am Beispiel ausgewählter Werke und Autoren wird diese Entwicklung zum ersten Mal zusammenhängend betrachtet und analysiert.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Wim Wenders rückt mit seinen Filmen in die Nähe des romanhaften Erzählens. Ulrich Plenzdorf dreht mit einem Roman einen Film. Rolf Dieter Brinkmann verbindet Sehen und Hören. Peter Handke versucht, einen Film zu schreiben. Aus deutschsprachigen Erzählungen entstehen internationale Filme.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Zu Film-Literatur-Beziehungen ist in den vergangenen Jahren auch aus germanistischer Perspektive intensiver geforscht worden, aber die Konzentration auf ein Jahrzehnt ist genauso neu wie die genauere Bearbeitung der 1970er-Jahre, die bisher nur am Rande Beachtung gefunden haben.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit allen, die bereit sind, neue Denkwege zu gehen und die bereit sind, sich auf Experimente einzulassen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Die 1970er-Jahre sind sehr viel besser und innovativer als ihr Ruf.

Besprochen in:
www.hhprinzler.de, 22.01.2016, Hans Helmut Prinzler
Fachdienst Germanistik, 2 (2016)
GMK-Newsletter, 4 (2016)
MEDIENwissenschaft, Sonderpublikation Wintersemester 2017/18, Noran Omran
Autor_in(nen)
Elisabeth K. Paefgen
Buchtitel
Film und Literatur der 1970er Jahre Eine Studie zu Annäherung und Wandel zweier Künste
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
348
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-3039-8
DOI
Warengruppe
1563
BIC-Code
DSB JFD APFA
BISAC-Code
LIT004170 PER004030 LIT000000
THEMA-Code
DSB JBCT ATF
Erscheinungsdatum
2015-11-27
Auflage
1
Themen
Film, Literatur
Adressaten
Literaturwissenschaft, Filmwissenschaft, Kulturwissenschaft
Schlagworte
Film, Literatur, 1970er Jahre, Lyrik, Wolf Biermann, Heinrich Böll, Rolf Dieter Brinkmann, Hans Magnus Enzensberger, Rainer Werner Fassbinder, Peter Handke, Ulrich Plenzdorf, Eric Rohmer, Klaus Theweleit, Lucchino Visconti, Wim Wenders, Germanistik, Allgemeine Literaturwissenschaft, Geschichte des 20. Jahrhunderts, Literaturwissenschaft

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