Vermögende Körper

Zeitgenössischer Tanz zwischen Ästhetik und Biopolitik

In Jean Georges Noverres Briefen über die Tanzkunst zeigt sich, inwiefern das Aufkommen der Ästhetik um 1800 mit dem korreliert, was Foucault Biopolitik nennt. Mit Rancière demonstriert Stefan Apostolou-Hölscher: Sie beziehen sich dennoch anders auf das Leben.

Weil Biopolitik sich aus der Freisetzung von Potentialen speist, setzt sie vermögende Körper voraus. Umgekehrt jedoch sind vermögende Körper denkbar, deren ästhetische Praxis in einem widerständigen Verhältnis zur Biopolitik steht. Diese Spannung wird vermittels Stücken von Sasa Asentic, Jérome Bel, Mette Ingvartsen/Jefta van Dinther, Ivana Müller und Yvonne Rainer skizziert.

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2015-03-26, 398 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3051-0

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Stefan Apostolou-Hölscher

Stefan Apostolou-Hölscher, Akademie der Bildenden Künste, München

»Apostolou-Hölscher formuliert [...] ein Plädoyer für die Unberechenbarkeit der Ästhetik für einen Tanz, dessen Potenzial in der abweichenden Bewegung liegt.«
Gerko Egert, tanz, 2 (2016)
Besprochen in:
UP TO DANCE, 3 (2015)
www.goethe.de, 1 (2017), Franz Anton Cramer
Buchtitel
Vermögende Körper Zeitgenössischer Tanz zwischen Ästhetik und Biopolitik
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
398
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-3051-0
DOI
10.14361/9783839430514
Warengruppe
1586
BIC-Code
ASD JHB HBTB
BISAC-Code
PER003000 SOC022000 HIS054000
THEMA-Code
ATQ JHB NHTB
Erscheinungsdatum
2015-03-26
Auflage
1
Themen
Körper, Tanz
Adressaten
Kulturwissenschaft, Philosophie, Tanzwissenschaft, Theaterwissenschaft
Schlagworte
Ästhetik, Biopolitik, Choreografie, Tanz, Theater, Körper, Noverre, Foucault, Rancière, Kulturgeschichte

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