Protest als Ereignis

Zur medialen Inszenierung von Bürgerpartizipation

Die mediale Inszenierung von Protest ist sowohl Zeichen der Ausgewogenheit demokratischer Teilhabe als auch Manifestation gesellschaftlicher Machtstrukturen. Die Medien dienen den Protestgruppen als Tor zur Aufmerksamkeit breiter Öffentlichkeiten. Allerdings kann bereits das sprachliche Framing in der Berichterstattung Protest marginalisieren oder kriminalisieren. Sarah Ertl geht (den Implikationen) der Protestberichterstattung in ihrer demokratischen Einbettung anhand verschiedener Case Studies nach. Dabei gerät neben dem Graswurzel-Protest auch das Phänomen des »Astroturfings« – das Lancieren von vermeintlichem Graswurzel-Protest durch profitorientierte Organisationen – in den Fokus.

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2015-06-11, 372 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3067-1

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Sarah Ertl

Sarah Ertl, Universität Innsbruck, Österreich

»[Ein] sowohl für Politik- als auch Medienwissenschaft wichtiges Buch.«
Simone Vrckovski, MEDIENwissenschaft, 2 (2017)
»Was einstens in der Folge von Adornos Kritik der Kulturindustrie und ›Aufklärung als Massenbetrug‹ im Zuge kritischer Medienanalysen als ›Ideologieproduktion‹ etikettiert wurde, wird in der Arbeit von Sarah Ertl gehaltvoll gemacht und pointiert am Gegenstand demonstriert.«
Arnold Schmieder, www.socialnet.de, 15.09.2015
Besprochen in:
http://www.maecenata.eu, 8 (2015)
GMK-Newsletter, 8 (2015)
Autor_in(nen)
Sarah Ertl
Buchtitel
Protest als Ereignis Zur medialen Inszenierung von Bürgerpartizipation
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
372
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-3067-1
DOI
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD JPWF
BISAC-Code
SOC052000 POL003000
THEMA-Code
JBCT JPWG
Erscheinungsdatum
2015-06-11
Auflage
1
Themen
Medien, Zivilgesellschaft, Politik
Adressaten
Medienwissenschaft, Sprachwissenschaft, Soziologie, Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Bewegungsforschung, Griechenland-Forschung sowie die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Medien, Protest, Astroturf, Partizipation, Framing, Hegemonie, Zivilgesellschaft, Politik, Medienästhetik, Soziale Bewegungen, Medienwissenschaft

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